10 Tipps um sein Blog bekannt zu machen


Quelle: Blogklahoma

Startet man mit seinem Blog gerade erst durch, ist der Einstieg schwierig. Wie oft haben wir uns in unseren Anfangs-Zeiten etwas Hilfestellung gewünscht. Leider erkämpft man sich das Wissen mit der Zeit etwas mühseelig aber findet hier und da ein paar Schätze, um sein Blog bekannt zu machen. Hier wird ein wenig aus dem Näh-Kästchen gelpaudert. Wir hoffen ein paar Leuten damit helfen zu können…

1. Permalinks und Plugins für WordPress

Das A und O sind gute Platzierungen in Suchmaschinen. Je mehr User über wertige Keywords den Weg auf deine Seite finden, desto mehr Umsätze werden über Adsense generiert und ein weiterer Vorteil ist, dass ein gewisser Prozentsatz als Stamm-User hängen bleiben. Also doppelter Nutzen. Um eine gute Platzierung bei Google zu gewährleisten, gibt es diverse Tricks, sein Blog “Google-Fit” zu machen.

1.1 Das WordPress-Plugin “WP-SEO”
Für die Google-Optimierung sind nicht unbedingt 10 Plugins notwendig. WP-SEO tut seinen Dienst da schon ganz gut, ist allerdings lizenzpflichtig und in seiner neuesten Version ohne Seriennummer nicht mehr herunterzuladen. Aktiviert man das Plugin, können beliebig Keywords eingetragen werden, oder über die Titel und Inhalte der Beiträge generiert werden. Das Plugin sorgt für Keyword-Transparenz bei Google und lässt die Beiträge “positiv auffallen”. Download

1.2 Permalinks optimieren.
Standartmäßig arbeitet WordPress mit Domains wie http://beispiel.de/?p=N. Diese geben Google absolut keinen Aufschluss über Thematik und Inhalt des Beitrags und der Artikel wird sofort niedriger gestuft. Der Trick ist es, die Permalinks in WordPress zu bearbeiten. Geht man unter Einstellungen/Permalinks, klickt man dort Benutzerdefiniert an und gibt im Feld daneben /%postname%/ für die Anzeige des Titels im Permalink an. Möchte man die Kategorie im Permalink erwähnen, so trägt man /%category%/%postname%/ ein. Je nach Belieben. Damit WordPress aus Wörtern wie “ähnlich” im Permalink nicht “ahnlich” anstatt vom richtigen “aehnlich” macht, benötigst du das Clean Umlauts-Plugin!. Ab diesem Punkt wurde für Google (rein technisch) das Beste getan.

2. Yigg/Webnews

Services wie Yigg oder Webnews sorgen dafür, Beiträge publik und beliebt zu machen. Interessieren deine Beiträge die Leute, werden sie durch Punkte-Vergabe nach oben gevoted und finden irgendwann ihren Weg auf die Startseite. Leider müssen Beiträge tatsächlich klug betitelt werden, um Absatz zu finden. Wir haben irgendwann unsere Finger von diesen Seiten gelassen, weil zu wenige User für den Aufwand des Reinstellens dafür rumgekommen sind. Wählt man Titel wie “Paris Hilton nackt!” hat man sehr gute Chancen, doch variieren die Ergebnisse von Beitrag zu Beitrag. Einfach ausprobieren!

3. Backlinks und Blogroll

Backlinks und die heilige Blogrolle sorgen für die Vernetzung innerhalb von Blogs. Verlinkt man auf andere Seiten mit gleicher Thematik und wird von Seiten verlinkt, die Google ins Konzept passen, so steigt auch der Google-Wert. Abseits von Google können solche Backlinks auch User mit sich bringen. Hat der Link-Partner eine Reihe von Usern auf der Seite, so können auf diesem Wege auch Nutzer auf deine Seite kommen. Es stellt sich die Frage: “Soll ich Links schalten? Ich hab gehört, Google mag das gar nicht.” Links schalten ist absolut ok und sorgt tatsächlich für gute Platzierungen bei Google, dennoch sollte man es nicht übertreiben und nur ausgewählte Seiten verwenden und davon auch nur eine Hand voll. Hier und da einen Link zu nehmen, der auch nicht unbedingt auf eine Startseite verlinkt, ist auch nicht verkehrt, weil dies dadurch weniger nach Linktausch ausschaut.

4. Artikelserien, “Stöckchen” und Blogparaden

Hochwertige Beiträge wie Artikelserien, Stöckchen oder Blogparaden zu schaffen sorgen für reges Interesse am eigenen Blog. Vor allem, wenn du der Starter eines guten Stöckchens oder einer Blogparade bist, hast du die Möglichkeit auf viele neugierige Benutzer auf deiner Seite.

4.1 Stöckchen
Ein Stöckchen besteht meistens aus einem Aufruf eines Bloggers an andere Blogger. “Weswegen bloggt ihr?”. Diese Frage beantwortest du in deinem Beitrag und verlinkst auf das nächste Blog, dass diese Frage beantworten soll. So findet sich der Beitrag seinen Weg durch die Blogosphäre.

4.2 Artikelserien
Artikelserien sehen wie folgt aus: Denk dir eine Art Projekt, eine Art Mission aus. Ideen für eine Artikel-Serie wäre beispielsweise “Umstieg vom PC zum Mac”. So schreibt man jede Woche einen Beitrag mit Erfahrungsberichten und schafft so eine Artikelserie. Diese finden meistens weitaus mehr Beachtung als nur ein einzelner Beitrag. Probier’s aus!

4.5 Blogparade
Bei einer Blogparade legt der Veranstalter dieser ein Thema fest. Ein mögliches Thema wäre “Was ist deine kreativste Idee eine Flasche Bier zu öffnen”. Du benachrichtigst weitere Blogger an deinem Karneval teilzunehmen und anhand deiner Thematik ein Statement abzugeben. Du setzt einen gewissen Zeitraum für die Abgabe der Einsendungen fest und wertest am Ende die Beiträge hierzu aus, indem du diese in einem Sammelbeitrag zusammenträgst.

5. Aktionen und Kooperationen

Möchte man ein wenig auffallen, sind Gewinnspiele und Aktionen immer einen guter Weg, eine Interaktion mit dem User und/oder anderen Seiten zu schaffen. Aktionen wie unsere Bloggeraktion haben nach unserem Start der Shuffle-Aktion viele Nachahmer gefunden und haben uns viele unserer Stammleser beschert! Dort haben wir Kontakt mit Dein-Design.com aufgenommen, um unseren Gewinn, den iPod Shuffle mit einer angepassten Schutzfolien zu versehen. So lassen sich natürlich auch Aktionen zwischen zwei Blogs schaffen, um sich vielleicht die Kosten des Gewinns zu teilen.

6. Mister-Wong und del.icio.us

Bookmark-Seiten wie Mister-Wong und del.icio.us können ebenso zum Erfolg beitragen. Genau wie bei Webnews und Yigg werden die Bookmarks innerhalb einer Community miteinander geteilt und über Tags auffindbar gemacht. Dieser Community-Gedanke kann bei gutem Content dafür genutzt werden, schnell in der Szene bekannt zu werden. Auf den jeweiligen Seiten finden sich auch Tools, Beiträge schnell bei den Services einzustellen. Hier ist unser Favorit:www.bookmarkit.org

7. Exklusiver Content

Habt ihr besonderes Wissen oder besondere Quellen, durch die ihr an exklusiven Content kommt, so habt ihr schonmal ein ordentliches Stein im Brett. Spezielle News oder Tipps zu bestimmten Themen können exklusiv sein. Aber auch Podcast-Folgen sind exklusiver Inhalt. Diese Beiträge sollen euer Blog von anderen unterscheiden und eure Seite zu einem Einzelstück werden lassen. Arbeitet ihr als Marketing-Experte? Perfekt! Plaudert doch aus dem Näh-Kästchen! Ihr kommt an Stars oder Persönlichkeiten? Baut doch gleich eine Seite auf dem Prinzip auf. Das sind Inhalte, die nur ihr liefert! Seid unvergleichlich!

8. Twitter

Twitter wird häufig als das MySpace der Web 2.0-Generation bezeichnet und tatsächlich tummeln sich unwahrscheinlich viele User auf dieser Plattform. Auch der deutsche Anteil ist nicht zu unterschätzen und genau da liegen deine potenziellen Leser. Erstelle dir einfach einen Account und installiere in deinem Blog ein Plugin wie Twitter-Tools von Alex King, um WordPress seine aktuellen Beiträge in Twitter anzukündigen. So sind deine Twitter-Kontakte immer über neue Beiträge informiert. Jetzt nur noch Kontakte adden und fertig!

9. Kontakt zu anderen Bloggern

“Nur zusammen sind wir stark!”, das ist tatsächlich wahr. Dich verbindet etwas mit all den Bloggern dort draußen: Spaß am Schreiben! Also nimm doch Kontakt mit anderen Bloggern auf, tausch’ dich aus und lass dich inspirieren, wie andere an das Bloggen herangehen. Du wirst überrascht sein, wie gut man sich ergänzen kann! Genau diese Kontakte kannst du auch gleich für Aktionen oder ähnliches ins Boot holen. Bloggen ist heutzutage ja keine Nerd-Tätigkeit für Keller-Asseln mehr. Auch Blogger-Treffen sind hierfür sehr hilfreich.

10. Kommentare in anderen Blogs

Kommentare in anderen Blogs sorgen häufig für Blog-Freundschaften und sind Magnet für neue Stamm-User. Stattet euren Namen einfach mit Titeln wie “Michael Muster von Mustr.de” aus und setzt eure Domain richtig. Die Leute und vor allem der Webmaster werden sich dafür interessieren, wo ihr herkommt. Also werdet in der Bloggosphere aktiv! Ein sehr einfacher Punkt, denn auf Streifzügen durch die Weiten der deutschen Blog-Welt geht es sehr schnell, mal einen Kommentar fallen zu lassen. Los geht’s!

Danke SIM für all die großartigen Tipps und Beiträge über all die Jahre.