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Amarok – Media-Player für Linux-Nutzer

Wenn man einen Rechner neu installiert, dann gibt es eine gewisse Reihenfolge, in der man das tut. Als erstes kommt das Betriebssystem, dann folgen die jeweiligen Treiber für Mainboard, Grafik- und Soundkarte, ein Anti-Viren-Programm, etc. Ziemlich weit vorne ist bei den meisten auch ein Musik-Player, der die aufgespielte Musik wiedergeben kann und damit eine der sehr wichtigen Funktionen eines jeden Rechners übernimmt. Doch ein guter Musik-Player sollte nicht nur Musik wiedergeben können, sondern auch noch weitere Features für den Nutzer bereithalten.

Genau das tut auch der Amarok-Player, der ausschließlich für diverse Linux-Distributionen (KDE-Oberfläche) zur Verfügung steht. Der KDE-Player kommt mit einem unscheinbaren Äußeren (alles weiß auf dunkelblau) daher, verbirgt unter der Oberfläche aber einige Fähigkeiten, die den Player fast schon zur Referenz für Linux-Nutzer und damit unabdinglich macht.

Das Wichtigste ist natürlich die Musik, die man mit Amarok abspielen und verwalten kann. Es ist natürlich kein Problem, sich eine Medienbibliothek anzulegen, in der alle Lieder auf dem PC aufgenommen werden und es ist auch ganz unproblematisch, sich eigene Playlists zu erstellen und diese abzuspeichern, etc.

Die einzelnen Musikstücke der Medienbibliothek kann man auch bearbeiten, beispielsweise kann man die Tags bearbeiten, sodass die Alben richtig eingestellt sind oder das Veröffentlichungsdatum der CD auch korrekt ist. Zudem durchsucht Amarok die Datenbank von Amazon, um zu den einzelnen Alben die richtigen Cover der CDs anzeigen zu können.

Mir gefällt Amarok für Linux sehr gut, es steht auf einer Stufe mit dem foobar2000 Player, den ich auf meinem Windows-System im Einsatz habe. Ich kann Linux-Nutzern den Einsatz von Amarok nur empfehlen, da es einige sehr gute Dinge bietet und alles hat, was man von einem guten Musik-Player erwartet. Das Beste an Amarok finde ich als last.fm-Nutzer aber, dass ich kein separates Plugin für den Dienst brauche, sondern meinen Namen und mein Passwort dort einfach in den Einstellungen eintragen kann und Amarok die Tracks ohne Probleme scrobbelt.

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

Domenic Klenzmann - Redakteur

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6 Responses to “Amarok – Media-Player für Linux-Nutzer”

  1. Marcus sagt:

    Also wer auf dieses aufgeblasene KDE-Gedöns steht, bitte.
    Schau dir nur einmal das Libs-Drama mit ldd an…

    Viel zu aufgeblasen, langsam und speicherhungrig. Das war vor 10 Jahren schon so mit KDE und wird immer schlimmer. Zum Glück ist KDE != Linux…

    ;-)

  2. Domenic Klenzmann sagt:

    @Marcus: Stimmt, KDE ist speicherhungrig, dennoch gefällt mir Amarok. Welchen Player nutzt Du denn?

  3. Sascha Joswig sagt:

    @Domenic: Ich nutze Banshee

  4. Marcus sagt:

    Ich bin da ganz altmodisch: GNOME Nautilus hat eine praktisch Sound-Vorschau. Maus rüber, Song wird abgespielt. Oder eben totem media-player, der Alleskönner. Lädt sogar BBC- oder YouTube-Videos easy aus dem Netz. Kann ich nur empfehlen.

    Ich hatte gerade KDE 4.1 aus OpenSUSE *testweise* kurz installiert, ohje. Und gleich wieder auf Ubuntustudio zurück. :-) Das ist nichts für mich und kein flottes Linux-System mehr…

  5. Domenic Klenzmann sagt:

    @Sascha: Danke, werde ich mir mal ansehen. :)

    @Marcus: Den totem-Player habe ich bei mir auch installiert, der ist klasse. Wie viel frisst Dein Ubuntu denn an Ressourcen?

  6. Nicolas sagt:

    Amarok in der Vorgänger-Version nutze ich schon viele Jahre, aber die aktuelle Version (4, kann das sein?) ist doch arg träge geworden. Was ich an Amarok schätze ist, dass die iPod-Syncronisierung sehr gut funktioniert. (Sogar das übertragen von Covern)

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