Amazon plant gleich mehrere Android-Tablets [Gerücht]

Die Gerüchte, wonach Amazon nicht nur ein Android-Tablet mit Touchscreen sondern gleich eine ganze Familie in Planung haben soll, verhärten sich. BGR will davon erfahren haben, dass es ein Einsteigergerät mit dem Namen „Coyote“ und Dual-Core-Prozessor sowie eine Luxusvariante mit Quad-Core namens „Hollywood“.

Während die kleine Coyote mit einem an sich schon flotten Nvidia Tegra 2 arbeiten soll, wird das Hollywood mit seinem Nvidia T30 „Kal El“ bis zu 500% schneller sein. Behauptet jedenfalls BGR. Welche Geräte es von Amazon geben wird und wie sie genau aussehen werden, wird noch viele Gerüchte produzieren. Dass Amazon überhaupt ein Tablet mit Touchscreen und Android anbieten wird, ist aber sicher.

Für Fans des Kindle ist die größte Frage, ob Amazon diese Tablets zusätzlich anbieten wird oder ob sie den Kindle ablösen sollen. Wer schonmal ein iPad oder ein Motorola Xoom in der Hand hatte, weiß dass es großartige Geräte für den Medienkonsum auf dem Sofa sind, hat aber auch gemerkt, dass so ein 500 bis 1000 g schweres Tablet auf die Dauer unangenehm zu halten ist, wenn man zum Beispiel im Bett lesen möchte.

Hinzu kommen die Akkulaufzeiten, die bei Stunden statt bei Tagen oder Wochen liegen und das leuchtende, spiegelnde Display, welches über einen längeren Zeitraum doch arg ermüdet. Als reine Bücherlesemaschinen wären solche Tablets dem Kindle also klar unterlegen. Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass Amazon den Kindle über Bord wirft. Gleichzeitiges Vermarkten von Kindle und Coyote wird aber auch schwierig. Alles deutet darauf hin, dass Amazon künftig nicht nur Bücher, sondern auch Filme, Musik und andere Inhalte in elektronischer Form vermarkten will.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Der Kindle ist eine absolute Erfolgsgeschichte, Enno – daher kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man so einen Verkaufs-Hit zu Gunsten der Tablets aus dem Programm nimmt. Wie Du schon ganz richtig schreibst, ist ein reiner Reader sowohl vom Gewicht als auch von der Akkulaufzeit nicht im geringsten von den Tablets bedroht und ich glaube auch, dass beides nebeneinander funktionieren kann – wir Verbraucher müssen uns nur noch daran gewöhnen, dass es nicht ein Gerät braucht, auf dem man irgendwie herumtatschen kann, sondern dass für verschiedene Menschen, verschiedene Tätigkeiten oder Neigungen eben auch verschiedene Tablet-/Reader-Varianten Sinn machen.

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