
Amazon feierte in den vergangenen Jahren mit dem Kindle große Erfolge. Der eBook-Reader ist vor allem in den USA beliebt, setzt sich aber auch in Deutschland mehr und mehr durch. Inzwischen gibt es bereits mehrere Varianten in unterschiedlichen Größen. Das Hauptargument für ein Kindle ist in erster Linie das e-Ink-Display, das komfortables Lesen ohne brennende Augen ermöglicht. Abgerundet wird das Paket durch den günstigen Preis. Das Einstiegsgerät kostet derzeit lediglich 99 Euro und wird mit Sicherheit in diesem Jahr unter vielen Weihnachtsbäumen zu finden sein.
Amazon möchte aber nicht nur den eReader-Market aufmischen sondern auch ein Stück vom immer größer werdenden Tablet-Markt abhaben. Aus diesem Grund wurde vor rund sechs Wochen das neue Amazon Kindle Fire in den USA veröffentlicht, das auf eine modifizierte Version von Google Android setzt. Mit einem Verkaufspreis von 199 Dollar setzt Amazon auch hier auf eine aggressive Preispolitik. Teilweise wird sogar davon ausgegangen, dass Amazon die Geräte unter dem Herstellungspreis verkauft. Selbst wenn dem so ist, dürfte dies für Amazon kein Problem darstellen, denn die Haupteinnahmequelle ist nicht das Gerät selbst, sondern der Content (Videos, Bücher, Musik), den die Leute für das Kindle Fire bei Amazon erwerben.
Der Erfolg gibt Amazon recht. Derzeit geht man davon aus, dass Amazon allein im vierten Quartal 2011 und 6 Millionen Kindle Fire und 8 Millionen Kindle-eReader verkaufen wird. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Rezensionen des Kindle Fire nicht ganz so rosig ausfallen.
- via bgr -










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Laut US-Medien senden viele Käufer das Kindle Fire aber auch wieder zurück an Amazon, wäre interessant, wie viele Rücksendungen es im Q4 sein werden.
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