AMD in der Krise !

Nachdem Intel mit einem Umsatzzuwachs aufwarten konnte, hat der Prozessorhersteller AMD nun den siebten Quartalsverlust in Folge gemeldet. Das Minus stieg auf knapp 1,19 Milliarden Dollar. Bereits im letzten Quartal 2006 musste sich AMD mit einem Verlust von 574 Millionen Dollar zufrieden geben. Allerdings sind hier auch die Kosten für die Übernahme des Grafikkartenherstellers ATI enthalten. Schlechter schnitt das Unternehmen nur im vierten Quartal 2002 ab. Hier lag der Verlust bei 853 Millionen Dollar.

AMD führte das hohe Minus vor allem auf das Geschäft mit Prozessoren für mobile Geräte und TV-Technik zurück. Der AMD-Finanzchef Robert Rivet nannte die jüngste Entwicklung enttäuschend. Man will sich allerdings nicht geschlagen geben und die Gründe, die zu diesem signifikanten Umsatzrückgang geführt haben, aggressiv angehen. Die ersten Konsequenzen wurden bereits gezogen: Der Chief Execution Officer Hector Ruiz übernahm die Verantwortung für die roten Zahlen und verließ daher das Unternehmen.

Sein Nachfolger Dirk Meyer erklärte nun wie er AMD aus der Krise führen will. AMD soll sich nun auf sein Kerngeschäft konzentrieren, auf PC- und Server-Produkte, sowie Grafik für Notebooks und Desktop-Systeme. Speziell erwähnte Meyer auch einen geplanten energiesparenden Prozessor für den Notebook-Markt.

Wollen wir daher das beste für AMD hoffen und fragen euch, ob ihr an ein Comeback des schwächelnden Prozessorriesen AMD glaubt?


1 Kommentar

  1. Nun ich würde sagen, der Rückstand zu Intel ist vielleicht nicht so schnell aufzuholen. Aber auch wenn die Investition in die Übernahme vom ATI sicher weh tat, könnte es dennoch ein guter Schachzug gewesen sein, der sich irgendwann auszahlt. Dies hängt wohl am Firmenmanagment, ob es das auch tut. Allerdings muss AMD jetzt an 2 Fronten kämpfen, und hat wohl aufpassen dass sie nicht an beiden Fronten zu schwach werden….

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