
Apple ist reich, stinkreich sogar. Der Konzern hat sich in den vergangenen Monaten zum wertvollsten Computerkonzern der Welt hochgearbeitet. Ein Großteil des Erfolgs resultiert aus den beiden mobilen Geräten iPhone und iPad. Horace Dediu vom Marktfoschungsunternehmen Asymco schätzt, dass Apples Bargeldreserven zum Ende des zweiten Quartals 2011 auf etwa 70 Milliarden US-Dollar angewachsen sein wird. Um diesen riesigen Haufen Geld leichter begreifbar zu machen, hat er anhand einer Grafik veranschaulicht, wie die Smartphone-Konkurrenz demgegenüber aufgestellt ist.
Mittels eines Säulendiagramms zeigt Dediu, wie sich Unternehmenswert der größten Smartphonehersteller im Vergleich zu Apples Bargeldreserven verhält. Wie man sehr gut in der Grafik erkennen kann, wären Sony Ericsson oder Motorola Mobility wahre Schnäppchen. Insgesamt wäre es für Apple theoretisch möglich, beinahe mit einem Schlag alle iPhone-Konkurrenten aufzukaufen.
Die Vorstellung ist allerdings albern, Apple würde niemals auf den Gedanken kommen dies zu tun, außerdem gibt es bestimmt kartellrechtliche Hürden. Darum geht es hier ach gar nicht. Es ist auf jeden Fall enorm, wie Apple dank des iPhones und des iPads gewachsen ist. Nur Samsung kann noch in etwa mithalten. Die Grafik zeigt zudem auf, wie der ehemalige Branchenprimus Nokia mittlerweile aufgestellt ist und in etwa gleichauf mit dem taiwanischen Smartphonehersteller HTC liegt. Vor einigen Monaten sah dies noch anders aus.
Given the current valuations, it would not be difficult for Apple to acquire every phone vendor except for Samsung with cash alone.
Dediu geht davon aus, dass alle anderen Smartphonehrsteller in den kommenden Monaten weiter an Wert verlieren und Apples Marktanteil und -wert weiter in die Höhe schießen wird, sodass bald auch Samsung theoretisch mit auf der Einkaufsliste stehen könnte.
Wie bereits erwähnt, hinkt der Vergleich zwischen Apple, einem Konzern, der neben einem(!) Smartphone ein umfangreiches Portfolio an vielen anderen Produkten anbietet. Außerdem sollte man sich die Frage stellen, was Apple für einen Mehrwert davon hätte, die ganze Konkurrenz aufzukaufen. Okay, würde Apple Nokia kaufen, könnte sich der Konzern die Zahlung von Lizenzgebühren sparen, die nicht unbedingt gering sind. Abgesehen davon ist Apple mehr daran interessiert in Unternehmen zu investieren, die dem Konzern einen Mehrwert für die Entwicklung der eigenen Produkte bringen. Der Kauf von Nuance beispielsweise, wäre für Apple viel interessanter.

- via DaringFireball; Quelle Asymco -







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