Apple weigert sich weiterhin iPhones zu entsperren

Lange hat Apple gegen das FBI gekämpft, als es um die Entperrung eines iPhone 5c im Zusammenhang mit dem San Bernardino Attentat gib. Der Hersteller von iPhone, iPad und Co versucht nach wie vor so gut es geht die Daten seiner Kunden zu schützen, auch wenn man sich in der jüngeren Vergangenheit teilweise Eigentore geschossen hat. Nun taucht erneut die Frage auf, ob Apple bei der Entsperrung eines Gerätes hilft – die Antwort ist eine erneute Absage.

A worker checks an iPhone in a repair store in New York, February 17, 2016.  REUTERS/Eduardo Munoz

Wie die San Bernardino Geschichte ausgegangen ist, weiß mittlerweile fast jeder. Apple weigerte sich und das FBI fand schließlich doch eine Möglichkeit in das noch so sichere iPhone zu kommen. Nun soll der Hersteller im Rahmen einer Drogenermittlung in New York City ein iPhone 5s freischalten und weigert sich natürlich erneut. Der Gang vor den Kadi ist also wieder unvermeidbar.

Die US Behörden wollen diese Gelegenheit nun nutzen, um das Urteil aus dem Februar eine Stufe höher zu kippen. Damit soll Apple erneut gezwungen werden bei polizeilichen Ermittlungen zu helfen. Der iPhone Hersteller spielt dabei den Ball galant zurück und verweist auf die Methoden des FBI. Man könne doch das selbe Tool anwenden, um in das iPhone 5s zu kommen.

The Justice Department, in a statement, noted that some 70 times before the Brooklyn case emerged, Apple had helped authorities access data on iPhones.

„Indeed, Apple has said it would take them only a few hours to open this kind of phone, because they already have a mechanism that would allow them to do so,“ the Justice Department said.

Die Abteilung für Justizen kontert, dass der Hersteller aus Cupertino bereits 70 mal geholfen hätte, was mich wundert. Hilft Apple also doch ab und an und legt Kundendaten offen? Weiterhin sagt man, dass die FBI Methode nur bei dem iPhone 5c funktionieren würde.

FBI Director James Comey said last week that the method used on the San Bernardino iPhone 5c would not work on other models, including the iPhone 5s, the type in the Brooklyn case.

Der Gang dieses Verfahrens ist vorher zu sehen. Apple wird sich weiter weigern und Gerichte werden in ewig langen Diskussionen versuchen Apple doch dazu zu nötigen. Oder die Behörden finden wieder jemanden, der sich für gutes Geld in das Smartphone hackt…via

 

 

Olli
Folgt mir ^^

Olli

Ist beruflich im SAP Geschäft tätig, seit 2015 nach langer Pause aber wieder in der Blogosphäre unterwegs. Hat eine attestierte „Technik-Macke“ mit einer Vorliebe für Apple-Produkte.
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www.stereopoly.de

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