April, April… Welcher Aprilscherz ist 2010 der beste? (Update)

1. April 2010

Jedes Jahr am gleichen Tag wird es lustig in der Welt der Presse. Am 1.April sollte man daher nicht jede Mitteilung so richtig ernst nehmen. Am gestrigen Mittwoch haben schon einige Meldungen die Runde gemacht, die auf den ersten Blick wahr sein könnten, aber bei näherem Hinsehen doch totaler Quark sind. Beispiele gefällig??

1.April 2010 – Scherze:

Der erste Scherz wurde von unserer guten CDU-Fraktion aus Schleswig-Holstein gemacht. Angeblich soll das im zweiten Weltkrieg verschwundene Bernsteinzimmer in deren Räumen entdeckt worden sein. Dass dies nicht unbedingt glaubwürdig ist, braucht eigentlich nicht erwähnt werden. Auf der Homepage gibt es die offizielle Pressemitteilung.

Der zweite Scherz ist da schon ein bisschen glaubwürdiger. Dass Freizeitparks verrückte Attraktionen bieten, ist jedem klar. Der Heide-Park hat verlauten lassen, die weltweit erste Hunde-Achterbahn bauen zu wollen. Der Gedanke an die Sabber der hechelnden Zungen im Rausche der Geschwindigkeit ist irgendwie lustig.

Auch ernst nehmen könnte man die Meldung des Umweltverbandes Nabu, dass die Kormorane, eine Art der Wasservögel, für den Fischfang eingesetzt werden sollen. Ausgestattet mit einem Ring am Hals sollen diese dann die Fische fangen und dann nicht herunterschlucken können. Wirklich nett, diese Idee.

Update 1.4.2010 (14.30):

Aprilscherze von und mit Google: Viele Gerüchte am heutigen Tage ranken sich aber um Google. Ich bin sicher, man sollte nicht alle davon so ernst nehmen. Der Google Blog selbst meinte, der Name von Google lautet bald Topeka. Außerdem glaube ich kaum, dass Google den Konzern Burda kauft und dann zu Burgle wird, wie Turi2 berichtet. Und auch die tragbaren Kernkraftwerke traue ich Google nicht zu. Interessant klingt auch die Variante Google Street View in 3D. Lustig finde ich den Google Translator für Tiere. Ob der wohl besser funktioniert, wie die Übersetzungen der Google Toolbar? Na, besser als nur bellen und miauen verstehen. Bei Google Docs kann man jetzt echte Gegenstände in die Cloud laden.

Update 1.4.2010 (15.45):

Aprilscherze über das und mit dem iPad: Ich frage mich, wer auf den Scherz der FAZ reingefallen ist, dass der Verkaufsstart vom iPad sich verzögert, weil ein Display geschmolzen ist. Sehr lustig ist die Idee vom iCade auf Thinkgeek. Hier handelt es sich um eine Spielekonsole für das iPad. Kein Aprilscherz hingegen sind die ganzen Unboxings und Reviews über das iPad, die seit gestern im Netz kursieren und über die ihr in diesem Artikel mehr erfahrt.

Update 2.4.2010 (7.15):

Tolle Erfindungen oder doch Aprilscherz? Kodak hat mal eben die riechenden Fotos erfunden – Respekt! Fast noch besser: Wer eine alte analoge Kamera auf dem Dachboden hat, kann die mit dem DiGiMulator in eine DigiCam umwandeln, zumindest meint das Bilderrampe. Auf et-tutorials werden Tester gesucht für die mentale Datenübertragung, die gerade „erfunden“ wurde. Die neue iPhone-App BilligTanken vom ÖAMTC bleibt wohl leider auch nur eine Wunschvorstellung, aber eine sehr schöne. Der Blog über Handys meint, dass die Handys und Smartphones ohne Akku erfunden wurden. DJing per Augenaufschlag stelle ich mir auch sehr Amüsant vor. Beim Scratchen schaut man dann sicher hin und her.

Aprilscherze über Social-Netzwork: Einen richtigen dicken Schmunzler konnte mir die Nachricht entlocken, dass die Innenminister der europäischen Union eine Social Network Plattform à la Twitter und Co starten wollen.

Aprilscherze in Online-Zeitungen und Netzmagazinen: Die Uni München will Lady Gaga als Dozentin holen, sagte die SZ. Für Musik? Warum nicht! Wohl eher einen schlechten Scherz leistete sich SpiegelOnline mit einem Übungszentrum für Hartz 4 Empfänger. Besser war der Joke im Forum von Chiponline. Wenn man auf Geschlecht weiblich klickte, wechselte das Layout von Rot in Rosa. Die BR-Online meint, dass die Schufa Auskunft kostenlos wird.

Spieleneuheiten am 1. April: Den Ego-Shooter von Sims, den Spieletipps vorgestellt hat, auf den haben sicher viele schon gewartet. Razerzone bietet für richtige Spielefreaks seine Spiele intravenös an. Ich bin keine Expertin für Online-Spiele, aber ich glaube, das neue Tool für World of Warcraft mit dem Titel »Equipment Potency EquivalencE Number« (EPEEN) gibt es nicht.

So dies und das zum 1. April: Lena, den Ohrwurm, den wir nicht loswerden, darf nicht nach Oslo. Glücklicherweise war das doch nur ein Scherz der Telekom. Um den Terror einzuschränken, wird das GPS Signal eingeschränkt, schreibt TomiXNet sehr überzeugt. Sehr lustig war auch die Meldung, dass die E-Mail bald gebühren kostet – kam mir aber irgendwie schon bekannt vor. REWE versteht sich auch gut in Aprilscherzen und nennt jetzt seine Produktserie „JA“ in „NÖ“ um (Gihihihi).

Aber jetzt zu den noch lustigeren Scherzen. Wer heute schon auf einen schönen lustigen Aprilscherz hereingefallen ist, kann diesen hier liebend gerne preisgeben. Wir freuen uns auf richtig amüsante Beiträge.

Update 2.4.2010 (16.00):

Hosen runter! Zum Abrunden noch dieses herrliche Video, das ein Aprilscherzmob in der New Yorker U-Bahn gedreht hat:

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27 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Der beste April-Scherz ist, dass die Credit-Suisse Manager wiederum Boni von über 70 Millionen CHF erhalten sollen für das Jahr 2005.

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  4. @ Wolfgang Musste ich ja gleich mal probieren, hast dir ja richtig Mühe gegeben und ist eine lustige Idee. Beim roten X und grünen Haken sagte der Test aber, egal wo ich klickte, das sei prima. Sehr motivierend! War ich dann erfolgreich? 😉

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  9. Hallo. Rechtzeitig zum kommenden 1. April habe ich eine kleine Webseite gebaut, mit der man jemandem einen kaputten TFT-Monitor vorgaukeln kann. Das tolle dabei ist, dass die Seite im Hintergrund weiter funktioniert. Es sieht also sehr echt aus. Mit einem Klick auf den “Crack” ist die Seite wieder normal. Der perfekte Spaß fürs Büro! > Link:
    http://www.christianrubarth.com/brokenmonitor – Viel Spaß! 🙂

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