
Asus bringt in den nächsten Monaten einen E-Book-Reader und mehrere Tablet PCs auf den Markt. Dabei kommt fast die gesamte Bandbreite an Betriebssystemen zum Einsatz, von Linux über Windows bis zu Android.
Das Eee Tablet ist eine Verbindung aus E-Book-Reader und digitalem Notizblock mit integriertem Webbrowser und WLAN. Asus peilt damit vor allem die Zielgruppe der Studenten an. Es erscheint im Oktober und soll rund 300 Dollar kosten. Beim Bildschirm hat sich Asus für einen LCD-Touchscreen ohne Hintergrundbeleuchtung entschieden, der 64 Grautöne anzeigt. Es bietet eine schnellere Reaktionszeit als die E-Ink-Displays, die bei E-Book-Readern wie Amazons Kindle verbaut sind. Dafür zahlt Asus den Preis eines geringeren Kontrasts und einer wesentlich kürzeren Akkulaufzeit. Während Kindle und Co. mehrere Tage durchhalten, reicht der Akku des Eee Tablets nur für etwa 10 Stunden.
Neben dem Lesen von E-Books ist das Eee Tablet zum Notizen machen gedacht. Mit einem Stylus auf dem Touchscreen geschriebene Texte wandelt eine Software in Textdateien um. Außerdem verfügt das Eee Tablet über eine 2 Megapixel-Kamera und eine Audiorekorder-Funktion. Als Betriebssystem hat Asus eine eigene Linux-Distribution entwickelt. Möglicherweise verändert der Hersteller die Bezeichnung noch von Eee Tablet in Eee Note. Damit würde nicht nur der Einsatzbereich deutlicher, sondern auch die Abgrenzung zu Asus’ richtigen Tablet PCs, die den Namen Eee Pad tragen.
Auch von den Eee Pads erwarten uns in den nächsten Monaten einige Neuigkeiten. Im Januar erscheinen zwei Windows-Tablets. Eines nennt sich Eee Pad EP121 und verfügt über einen 12 Zoll Touchscreen, einen Intel Core 2 Duo Prozessor und läuft mit Windows 7 Home Premium. Da eine Dockingstation mit Tastatur inklusive ist, wird es rund 1.000 Dollar kosten. Die kleinere 10 Zoll-Version kommt ohne Dock. Hier setzt Asus auf Windows Embedded Compact 7 und einen ARM-Prozessor, der Preis liegt zwischen 399 und 499 Dollar. Für März ist außerdem ein Android-Tablet angekündigt, das unter 399 Dollar liegen soll.
Anscheinend hat sich Asus also doch nicht vollständig von Windows verabschiedet, sondern fährt jetzt bei den Betriebssystemen mehrgleisig. Damit haben die Konsumenten die Wahl, welche Variante sie bevorzugen.
[Via: liliputing und mobilebeat; Foto: liliputing]

















Und was ist jetzt mit dem dr-900? Brauch kein tablet dings, hätte gerne nen ganz normalen e-reader?
Jetzt kommt auch eins nach dem anderen. Mal abwarten wie die neue Windows Tablet umsetzung wird. Ich freu mich allerdings ersteinmal auf das WeePad.