BloGTK – Blogger-Tool für Linux

Wenn man einen Artikel für einen Blog verfasst, dann hat man mehrere Möglichkeiten das zu tun. Man kann ein Programm wie Open Office zum Schreiben eines Artikels verwenden, man kann einen Artikel per Hand vorschreiben, direkt im Browser schreiben oder aber man verwendet eine Blog-Software, wie den Windows Live Writer, den ich vor kurzem erst hier vorgestellt habe. Wer jetzt aber ein Linux-Betriebssystem sein Eigen nennt, der kann den Windows Live Writer nicht nutzen (außer vielleicht mit Wine) und braucht deshalb einen eigenen Blog-Editor für den Desktop.

Einen Blog-Editor von diesem Format gibt es für Nutzer einer Linux-Distribution in Form von BloGTK. Der Editor bietet die typischen Einstellungsmöglichkeiten für einen Blogpost, wie zum Beispiel diverse HTML-Funktionen oder Aufzählungszeichen. Desweiteren kann man den Titel des Artikels festlegen, Kategorien auswählen, Keywords eingeben und Trackbacks versenden. Das Veröffentlichen von Beiträgen funktioniert auch einwandfrei und schnell.

Negative Merkmale gibt es bei BloGTK auch, zumindest im Vergleich zum Windows Live Writer. Wird man beim Produkt von Microsoft mit einer Vorschau verwöhnt, die den Artikel im Design des jeweiligen Blogs anzeigt, gibt es bei BloGTK die bloße HTML-Ansicht. Das ist zwar ausreichend, aber lange nicht so schick wie beim Windows Live Writer. Desweiteren kann man immer nur eine Kategorie auswählen, was bei manchen Artikeln nicht ganz so gut ist, z.B. wenn diese mehrere Themen aus verschiedenen Kategorien beinhalten.

Ich mag den Blog-Editor BloGTK, auch trotz der kleinen Schwächen. BloGTK erfüllt seine Aufgabe sehr gut und man kann alle wichtigen Einstellungen an einem Artikel vornehmen. Dafür muss man zwar auf ein besseres Äußeres verzichten, was aber nicht allzu tragisch sein sollte. Etwas wichtiger finde ich da, dass es mir partout nicht gelingen wollte mehrere Blog-Accounts über BloGTK laufen zu lassen. Das Programm verbindet sich nur mit dem jeweiligen Default-Blog. Das ist ein klein wenig nervig, kann aber im Großen und Ganzen verziehen werden.


1 Kommentar

  1. Das werde ich auf meinem Linux Rechner mal testen. Danke für den Tipp!

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