Google Chrome wollte in den Konkurrenzkampf mit anderen Browsern eintreten, doch Datenschützer warnten. Der Grund: Chrome sendet Websites und persönliche Informationen an Google. Die Firma SRWare modifizierte daher den Quelltext des Browsers und entfernte bedenkliche Teile. Fertig war Iron. Der Browser basiert wie Chrome auf den Chromium-Quellcodes und soll die gleichen Grundfunktionen bieten. Aus dem Code wurden aber alle Bestandteile entfernt, die unerwünscht Daten an Dritte übermitteln.
NO ID
Iron funktioniert wie Chrome, aber ohne dass er sich merkt (wie der Google-Browser), wann er installiert wurde und ohne dass er jedem Browser eine eigene ID-Nummer zu teilt. Auch werden im laufenden Betrieb keine Daten vom Rechner des Anwenders an den Google-Server übermittelt (was Chrome etwa macht bei der Nutzung von Suggest oder bei der Eingabe einer fehlerhaften URL bei entsprechend gesetzter Chrome-Option).Iron ist nicht das erste Gratis-Programm, das Chrome entschärft. Viele andere Freeware-Tools bieten ähnliche Funktionen wie Iron, aber nach Angaben der SRWare-Entwickler arbeiten diese nicht mit dem Quelltext von Chrome und würden darum nur eine sehr begrenzte Kontrolle anbieten.
Zudem sind alternative Fehlermeldungen deaktiviert, die Google Chrome ausgibt, wenn eine falsche URL eingegeben wurde. Auch Programmabstürze werden nicht an Google gemeldet und der URL-Tracker ist ebenfalls in Iron deaktiviert. Beim Öffnen des Browsers kommt man an einem Schmunzeln nicht so recht vorbei – IRON sieht schlichtweg genauso aus wie Chrome. Gleiches Outfit, gleicher Funktionsumfang, gleiches Optionsmenü – nur die Startseite gibt einen kleinen Hinweis darauf, dass man kein Google-Produkt verwendet.
Im Gegensatz zu Chrome verwendet IRON tatsächlich die aktuellste Version der Rendering-Engine Webkit (v525.19), der tatsächliche Geschwindigkeitsgewinn dürfte jedoch marginal sein. Dafür ist die neuere Version nicht mehr anfällig für das bei Chrome kurz nach Release bekannt gewordene Sicherheitsleck.
Iron steht für die Windows-Plattform als Vorabversion zum kostenlosen Download bereit.
Download


















[...] Es ist die Rede von Iron, einem Browser, der auf Chromium basiert, aber keine Daten an Google übermittelt. Wer Zeit und Lust hat, sollte den Browser ruhig einmal testen. Immerhin wird es durch Iron [...]
[...] Eisen übrig bleibt. Es ist die Rede von Iron, einem Browser, der auf Chromium basiert, aber keine Daten an Google übermittelt. Wer Zeit und Lust hat, sollte den Browser ruhig einmal testen. Immerhin [...]
[...] Steropoly Addicted to Coffee Juiced.de Innovative Webmedia JanneWapBlog Monstropolis [...]
Ich benutze zur Zeit Google Chrome in Verbindung mit “Unchrome”: http://unchrome.pro.de/
Damit wird u.a. die Identifikationsnummer, die dem User bei der Browserinstallation zugeteilt wurde überschrieben.
[...] [...]