
Twitter wird immer relevanter für die Online-Community. Vor allem wenn es um die aktuellen superheißen News geht. Da können die Suchmaschinen nicht mit dienen. Jetzt konnte Bing einen Coup landen. Die Daten des Public-Streams Twitter werden dort eingespeist.
Vor wenigen Tagen haben wir noch von Googles Plänen berichtet, den Microblogging-Dienst zu integrieren. Nun wurde auf dem Web 2.0-Summit eine Partnerschaft zwischen Twitter und der Suchmaschine Bing bekannt. Neben dem Twitter-Geschäft konnte noch ein weiterer Deal festgeschnürt werden. Die Statusmeldungen der weltgrößten Social Networking Community Facebook werden sich künftig auch bei Bing finden lassen. Im Gegensatz zu Twitter werden sich die täglich angeblich 45 Millionen neu verfassten Statusmeldungen jedoch nur zu einem geringen Teil wiederfinden lassen. Der Grund hierfür ist ganz simpel. Die meisten Facebook-Profile sind auf privat gestellt und können daher auch nicht von Suchmaschinen erfasst werden. Neben einer Beteiligung an den zukünftigen Werbeeinnahmen kann man davon ausgehen, dass für die Integration der Daten eine beträchtliche Summe Dollars an die beiden Netzwerke geflossen sein muss.
Nach diesem Coup von Bing musste der Primus unter den Suchmaschinen, Google, natürlich mitziehen. Sowohl der offizielle Twitter-Blog als auch der Google-Blog berichten seit gestern von einer vergleichbaren Partnerschaft wie sie bereits zwischen Bing und dem Mircobloggern geschlossen wurde.
Nachdem nun die Kooperationen festgezurrt sind, stelle ich mal den Mehrwert für die User in Frage. Vor allem bei Facebook frage ich mich, wer künftig Statusmeldungen nach dem Motto „bohre gerade in der Nase“ in Echtzeit unter den normalen Suchergebnisse wiederfinden möchte? Ich auf jeden Fall nicht.


















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