Mit der Eee PC-Serie von Asus wurde im Januar diesen Jahres eine neue Geräteklasse vorgestellt: Kleiner als jedes Subnotebook, aber größer und deutlich vielseitiger als ein PDA. Wir schauen einmal wo der EEE-PC heute steht und ob er sein Geld wirklich wert ist!
Den EEE PC als vollwertiges Notebook zu bezeichnen, wäre übertrieben. Dazu mangelt es an ausreichend Massenspeicher. Die Flash-Speicher-Festplatte ist nur 4 GB groß – abzüglich Betriebssystem und installierter Software verbleiben circa 1,4 GB. Mit seinen kompakten Abmessungen von 225 x 165 x 35 Millimetern und dem 7-Zoll-Display (physikalische Auflösung: 800 x 480 Bildpunkte), aber vor allem durch den günstigen Preis von 299 Euro soll der EEE-PC die Schulranzen und Aktentaschen erobern. Ausgeliefert wird er entweder mit dem kostenlosen Linux-Betriebssystem oder dem officestarken Windows XP.
Der Eee PC wurde von Asus, gemeinsam mit Intel, entwickelt. Deshalb setzt der mobile Zwerg auf den Intel-Prozessor Celeron M mit 900 MHz auf. Mehr als ausreichend für das Linux-Betriebssystem sind die 512 MB DDR2-SDRAM Arbeitsspeicher, was man von der 4 GB großen Flash-Speicher-Festplatte wiederum nicht behaupten kann. Sie stellt magere 3773 MB nutzbare Kapazität zur Verfügung. Nicht wirklich ausreichend für einen effektiven Arbeitseinsatz.
Dafür ist der Massenspeicher robust – er besitzt keine beweglichen Bauteile. Der EEE-PC kann also schon mal grob behandelt werden und sogar auf den Boden plumpsen. Zwar muss ein Lüfter von Zeit zu Zeit die Abwärme aus dem Gehäuse pusten, eine störende Geräuschkulisse produziert der Rotor dabei jedoch nicht.
Praktischer Nutzen ?
Klare Aussage – der EEE PC ist sein Geld wert: Das Mini-Notebook ist leicht und handlich, sieht gut aus und kann bei zahlreichen Einsatzgebieten mit „richtigen” Laptops mithalten. Das Programm-Paket deckt die meisten wichtigen Anwendungen aus den Bereichen Büro, Multimedia, Internet und E-Mail ab. Unterem Strich sind knapp 300 Euro für so ein Gesamtpaket preisgünstig.
Zwar müssen Datensammler Ihre MP3- und Video-Sammlung auf SD Speicherkarten auslagern. Auch das optische Laufwerk dürfte der eine oder andere potentielle Käufer schnell vermissen – aber bei dieser kompakten Gehäusegröße scheinen diese Probleme vergessen. Hinweis (!): Vielschreibern könnte die kleine Tastatur Probleme bereiten – unbedingt vor dem Kauf ausprobieren! Ein PC- oder Express-Card-Slot ist auch nicht dabei, für die Internet-Verbindung bist du daher beim Eee PC immer auf ein WLAN oder einen Netzwerk-Anschluss angewiesen.
Und zum Schluss liebe Asus-Entwickler: Schaut einmal! Das macht die Konkurrenz!

















einfach super deine seite. weiter so!
[...] Monate nach der Einführung des ersten Eee PCs und damit der weltweiten Vorstellung einer komplett neuen Geräteklasse präsentiert ASUS [...]