In den USA wird der Nettop-Rechner Eee-Box von Asus seit einigen Monaten verkauft, Mitte Oktober 2008 soll er auch in Deutschland auf den Markt kommen. Asus bietet zwei Versionen mit ähnlicher Hardware an: eine mit Windows XP Home und eine mit Linux. Die Hardware des neuen Eee Box PC gleicht der des ASUS EeePC Mini-Notebooks fast vollkommen. Das Modell B202 basiert auf Intels neuem Atom-Prozessor. In diesem Fall handelt es sich um den 1,6 Gigahertz schnellen Intel Atom N270, dem der Intel 945GSE Chipsatz zur Seite steht.
Spezifikationen
Als Bürorechner für einfache Aufgaben bringt die Eee-Box alle aktuellen Schnittstellen mit, insbesondere Gigabit-Ethernet und WLAN nach 802.11 b/g und Draft-N ist in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich. Auch ein DVI-Port ist vorhanden, VGA-Monitore muss man an über einen Adapter anschließen. Das Gerät kommt mit Abmessungen von 22,2 x 17,8 x 2,7 Zentimetern – samt Standfuß – auf ein Gehäusevolumen von rund einem Liter und wiegt 1,3 Kilogramm. Dabei muss aber das externe Netzteil noch berücksichtigt werden. Es leistet 65 Watt, wie viel die Eee-Box tatsächlich aufnimmt, gibt Asus bisher nicht an. Im Gegensatz zu anderen Billigrechnern liefert Asus auch Maus und Tastatur mit.
Darüberhinaus unterstützt die Eee Box die Express-Gate-Technologie. Mit dem in den BIOS-Chip eingebundenen Splashtop-Linux von DeviceVM kann der Rechner innerhalb weniger Sekunden starten. Dem Anwender stehen dann Anwendungen wie ein vereinfachter Firefox-Browser, Skype, ein Mediaplayer und eine Fotosoftware zur Verfügung. Da Splashtop-Linux keinen Zugriff auf die Festplatte des Computers hat, können zwar keine Daten abgespeichert werden, aber auch keine Schädlinge auf den Rechner gelangen.
Das erste Modell Eee-Box B202 kostet mit Windows XP Home 269 Euro, mit Linux 259 Euro, und kommt im Oktober auf den deutschen Markt.


















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