Digitale Bücher schonen die Umwelt

E-Book-Reader-vs.-GreenIT

Der E-Book-Reader Kindle von Amazon schont die Umwelt! Das geht zumindest aus einer Studie hervor, die jetzt veröffentlich wurde. Schon ab fünf gelesenen Büchern pro Jahr kann die Umwelt geschont werden.

125 Millionen Bäume mussten laut Studie 2008 für das Verlagswesen in den USA gefällt werden. Die Studie mit dem Titel „The Environmental Impact of Amazon’s Kindle“ gibt an, dass mit dem Kauf eines Kindle 22,5 Bücher ersetzt werden könnten. Umgerechnet in CO2 entspricht das 168 Kilogramm.

Um eine Vorstellung davon zu bekommen, was dieser Wert bedeutet, habe ich einfach mal einen CO2-Rechner im Internet genutzt und herausgefunden, dass man zum Beispiel 64,5 Liter Heizöl verheizen muss oder 70 Liter Benzin verfahren kann oder 280 kWh Strom verbrauchen kann um auf diese 168 kg zu kommen.

Laut Studie kann beim vollständigen Auffüllen des Speichers bis zu 11000 kg CO2 einsparen. Dieser Wert kann dafür sorgen, dass die Umwelt entlastet wird. Die Betonung liegt hier wohl wirklich auf dem Wort kann.

Die Studie beruht auf der Annahme, dass 14,4 Millionen Exemplare des Kindle bis 2012 verkauft werden. Durch die Produktion der Reader würden 2,42 Milliarden Kilogramm CO2 verursacht werden, die 5,27 Milliarden Kilogramm gegenüber stehen, die durch den Rückgang der Bücherproduktion eingespart werden könnten. Ein gewisses Einsparpotential ist also vorhanden.

Ob die Studie auch die Emissionen berücksichtigt, die beim Verkauf der Ebooks verursacht werden, ist nicht ganz klar. Ebooks werden immerhin über das Internet vertrieben. Und dass der CO2-Ausstoß für Internetdienste nicht unerheblich ist zeigt zum Beispiel der Blog von Rolf Kersten.

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