Damit eine moderne Grafikkarte die Befehle des Software-Programmierers versteht, nutzt dieser eine allgemeine 3D-Schnittstelle, die von sämtlichen GPUs genutzt werden kann. Die Rede ist von OpenGL sowie DirectX, wobei letzteres in der Welt der Spiele deutlich verbreiteter ist. Um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben, wird Directx in größeren Zeitabständen immer wieder erneuert. Derzeit ist man bei der Version DirectX 10.1 angelangt, das einige kleine Verbesserungen gegenüber der Ursprungsversion DirectX 10 enthält. Der nächste große Schritt ist der Standard DirectX 11, zu dem Microsoft nun einige Details veröffentlicht hat.
Geplant sei, dass DirectX 11 die Rasterisierung unterstützt, so dass du dir keine Sorgen um deine ältere Grafik-Hardware machen musst. Neben logischen Weiterentwicklungen wie einem Shader Model 5 soll auch die Unterteilung von 3D-Flächen in Dreiecke (Tesselation) und die Aufteilung in mehrere Threads für eine neue Rendering-Pipeline als Neuerungen von DirectX 11 erfolgen. Wichtigste Neuerung dürften aber die Compute Shaders sein, die den direkten Zugriff auf den Grafikprozessor erlauben sollen. Dadurch könnte die GPU auch zur Berechnung von Arbeitsprozessen verwendet werden, beispielsweise zum Kodieren von Videos.
Die ersten Vorab-Versionen der neuen Programmierschnittstelle sollen auch auf Hardware nach DirectX-10 (Nvidia, Intel) und DirectX-10.1 (ATI) laufen. Bereits in der Ausgabe des DirectX-SDK vom November 2008 sollen die ersten Funktionen der neuen Schnittstelle benutzbar sein. Die endgültige Fassung erscheint aber wohl erst mit Windows 7


















Schreibe einen neuen Kommentar