Endlich (fast) fertig! Google Chrome für Mac und Linux

Chrome

Google hat nach recht langer Entwicklungszeit endlich seinen Browser Chrome für Apple und Linux-Syteme als offene Beta-Version freigegeben. Zwar konnten User bereits Entwickler-Versionen testen, nun gibt es den superschnellen Browser aber auch offiziell.

Ich nutze die Entwickler-Version von Chrome für den Mac schon etwas länger und finde die Geschwindigkeit wirklich imposant. Vom Start bis zum Surfen vergehen wirklich nur wenige Sekunden. Firefox braucht auf jeden Fall länger, bis er verfügbar ist. Dennoch ist der Mozilla Browser bisher mein Hauptsurfprogramm, was definitiv an dem Umfang der Plug-ins liegt.

Zurzeit gibt es für alle Plattformen verschiedene Themes, eine private Browsing-Option sowie eine Thumbnail-Ansicht der bevorzugten Seiten, wenn ein neuer Tab geöffnet wird. Auch die Omnibox ist nicht zu verachten! Eine frisch vorgestellte Website mit bisher 300 Erweiterungen und Plug-ins wird derzeit leider nur für Windows und Linux angeboten. Mac-User müssen sich noch etwas gedulden. Mit der Einführung der Plug-Ins orientiert sich Google Chrome am extrem beliebten Mozilla Firefox – und das zu Recht, denn ohne die praktischen Erweiterungen macht ein Browser nur halb soviel Spaß.

Der Chrome-Bowser unterstützt die aktuellsten Skripte von HTML5 über CSS 3 bis Ajax und dergleichen. Das eigene  JavaScript V8 weiß auch zu überzeugen. Wer den Browser auf seinem Mac nutzen will, sollte mindestens Mac OS X 10.5 Leopard laufen haben, ansonsten lässt der Browser sich nicht installieren. Für Linux werden von Google DEB- und RPM-Pakete jeweils in 32- und 64-Bit-Varianten bereitgestellt. Laut heise.de funktionierte eine Testinstallation auf einem Netbook mit Easy Peasy ohne Probleme.

Auf Chrome laufen alle Google-Produkte – von Gmail bis zum Google Reader absolut mit Highspeed. Das ist für mich ein Argument, immer wieder auf Chrome zurückzugreifen. Ein kompletter Umstieg kommt für mich noch nicht in Frage.

Hier ein Video über den Chrome Browser für den Mac:

YouTube Preview Image


2 Kommentare

  1. Ist Chrome denn nachwievor so eine Datenkrake (Stichwort “eindeutige hardware-abhängige ID”), wie anfangs bemängelt wurde oder hat sich das inzwischen gewandelt? Das war für mich der Hauptgrund, bisher auf Chrome zu verzichten und bei Firefox (Win) bzw. Safari (Mac) zu bleiben…

  2. meines Wissens ist Google nach dem Aufruhr gegen die datenkrakenaktivität von chrome bereits in den folgenden versionen schnell zurückgerudert. sowas kann sich kein entwickler von solchen programmen leisten, auc google nicht. ich habe den eindruck dass die schon einiges dazugeöernt haben, was den Datenschutz anbelangt. du kannst ja nun auch auf chrome die einstellung “privates surfen” hinuzschalten, wenn du dich ganz paranonoid fühlst…

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