Ersetzt Placebase bald Google Maps?

Ansicht des Kartenmaterials

Immer der eigenen Nase nach: Das sagt sich zumindest Apple und setzt viel daran die Google-Software von den Apple-Geräten zu verbannen. Dafür kaufte Apple Placebase und hat gute Chancen Google Maps damit zu vertreiben.

Wer auf dem iPhone nach dem Weg schaut, hat  Google Maps installiert. Nicht mehr lange. Apple hat das Unternehmen Placebase gekauft. Und nun arbeitet ein Geo-Team fleißig daran, die Software anzupassen. Der Gründer und CEO von Placebase Jaron Waldman ist in Apples Geo-Team integriert. Den Weg dahin hat er mit seiner grandiosen Software sicher leicht gefunden. Oder besser gesagt schwer, denn neben einem Monopol wie Google Maps zu bestehen, dazu gehört schon ein bisschen. Hingegen kann seit August der Google Ceo Eric Schmidt den Weg zum Aufsichtsrat von Apple aus seiner Karte streichen.

Das Kartenmaterial liefert Placebase über die Software Pushpin. Diese soll sehr durchdacht sein. Es hat einen vollständigen Kartensatz integriert, es gibt Zoom- und Ebenenfunktionen und es kann mit zusätzlichen Features angereichert werden. Dazu gehören beispielsweise demografische Daten von der zu Placebase gehörenden Software Policymap. Das Ganze funktioniert ganz einfach über API.

Den Style von Pushpin beziehungsweise Policymap seht ihr auf dem Bild. Wenn Apple es wahr macht und Pushpin auf allen iPhones und iPods  installiert, hat die Karten-Software eine solche Reichweite, dass ein Monopol von Google schnell aufgehoben wäre. Dafür muss sich Placebase aber im Praxistest bewähren und ein klein bisschen Umgewöhnung gehört wohl auch dazu. Ich bin gespannt.

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3 Kommentare

  1. [...] …deshalb bald “Placebase” anstatt Google Maps? [...]

  2. [...] zweite Übernahme eines Kartendienstes seitens Apples. Im Juli letzten Jahres hatte man bereits Placebase gekauft, die Online-Kartenlösungen anbieten und daher auch als Konkurrent zu Google Maps [...]

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