Erstmals mehr E-Books als Papier-Bücher verkauft!

Kindle

Die kleinen handlichen elektronischen Lesegeräte hatten bisher mit einigen Schwierigkeiten (zu teuer, zu wenig Auswahl) zu kämpfen, so dass sie vom Lesevolk nicht recht akzeptiert wurden. Das hat sich nun ganz offensichtlich geändert. Der Primus unter den Online-Buchhändlern, Amazon, gibt an mehr E-Books als herkömmliche Bücher verkauft zu haben.

Nach eigenen Angaben wurden am ersten Weihnachtstag über Amzon.com zum ersten Mal mehr digitale als Papier-Bücher verkauft. Die hohen Verkaufszahlen hängen dabei sicher mit den unzähligen Gutscheinen und den Kindle-Lesegeräten zusammen, die über Weihnachten verschenkt worden sind. Amazon konnte dabei im Gegensatz zum Konkurrenten Barnes & Noble mit seinem Nook E-Book-Reader den Ansturm der Lesewütigen besser bewältigen. Nook-Besitzer mussten nämlich statt des gewünschten Buchtitels auf ihrem Display die Fehlermeldung “Queued: Will complete shortly” lesen.

Ich bin gespannt, ob der Erfolg der elektronischen Bücher von Dauer sein wird und es nicht nur um ein kleines Strohfeuer zum Weihnachtgeschäft gehandelt hat.


1 Kommentar

  1. Ich gehe einmal davon aus, das der Erfolg auf Dauer sein wird. Ich schätze mal, das in spätestens einem Jahr das erste Pilot-Projekt an deutschen Schulen mit eBook-Readern anstatt herkömmlichen Büchern anlaufen wird.

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