Es ist ein: Gimp (2.6)

Software lebt von ständiger Entwicklung. Das gilt sowohl für kommerzielle als auch für Freeware-Tools. Als Gimp 1995 von zwei Studenten als Studienarbeit entwickelt wurde, dachte niemand an den durchschlagenden Erfolg dieses Tools. Nach zahlreichen Erneuerungen und der Entwicklung neuer Features kann man sich heute an der Version 2.6 erfreuen. Die neue Version enthält Änderungen an der Bedienoberfläche und bringt neue Werkzeuge und Filter. Gerade durch die überarbeitete Benutzeroberfläche sehen die Entwickler die Version 2.6 als wichtigen Meilenstein an.

Toolbox

So wurden die Toolbox- und die Window-Menüleiste zusammengelegt. Damit der Anwender die Funktionen trotzdem direkt nutzen kann, gibt es ein neues leeres Fenster, das beim Gimp-Start geöffnet wird. Hierin sind die ehemaligen Toolbox-Funktionen zu finden. Wird ein Bild geöffnet, verschwindet das leere Fenster – alternativ können Bilddateien in das Fenster gezogen werden. Außerdem können Anwender nun außerhalb der Bildgrenzen zeichnen.

Die wichtigste Innovation der Version 2.6 ist der Einsatz einer GEGL-Bibliothek. Bisher konnte die Software pro farbkanal nur jeweils acht Bit verabeiten, was eine ziemliche Einschränkung in manchen Bereichen bedeutet hat. Mit der neuen Farbbibliothek können nun volle 32 Bit verarbeitet werden. Auch das freie Auswahlwerkzeug wurde extrem verbessert. Man hat nun die Möglichkeit, frei zu selektieren und gleichzeitig Punkte (wie beim Pfade-Werkzeug) zu setzen, die man während des Auswahl-Ziehens noch verändern kann.

Das Brush-Werkzeug wurde ebenfalls überarbeitet. So lassen sich nun unterschiedliche Brush-Parameter wie die Größe festlegen. Das Textwerkzeug bricht Text innerhalb eines ausgewählten Bereiches automatisch um.

Gimp 2.6 steht ab sofort zum Download bereit.

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