EU bringt Abschaffung der Roaming-Gebühren auf den Weg

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Nachdem die EU in den vergangenen Jahren die Roaming-Gebühren nach und nach weiter gesenkt haben, arbeiten sie nun an der Abschaffung selbiger. Das Ziel ist es die Roaming Gebühren für Telefonie, SMS und Internet schon im nächsten Jahr abgeschafft zu haben. Netzbetreiber hatten sich hiergegen ausgesprochen, allerdings ohne Wirkung. Die 27 Kommissare sollen bei der Abstimmung einstimmig für die Abschaffung der Roaming Gebühren gestimmt haben.

Für Netbetreiber sind die Einnahmen aus Roaming-Gebühren ein wichtiger Bestandteil ihrer Einnahmequellen. Durch die Streichen müssten sie mit herben Verlusten rechnen und so ist zu vermuten, dass sie durch das Ergebnis der Abstimmung auf jeden Fall noch einmal mobil gegen die Vorhaben der EU machen werden. Übergangsweise soll es noch Roaming-Zeitverträge geben, aber auch dies ist alles noch nicht in trockenen Tüchern.

Wir warten also jetzt erst einmal ab, bis die Entschlüsse der EU offiziell sind und verbindlich für jeden Anbieter gelten. Bislang war es immer so, dass man im Ausland entweder die Roaming-Gebühren für den Aufenthalt zahlen, oder für die Dauer des Aufenthalts seine SIM gegen eine Prepaid-Variante aus dem jeweiligen Land tauschen musste. Mit der Neuerung könnte man das ausländische Netz einfach normal weiternutzen. Ein Zustand, den Verbraucherschützer schon länger fordern.

Das letzte Wort zwischen EU und Mobilfunkanbietern ist noch nicht gesprochen, aber sollte es dann soweit sein, werden viele Urlaubsplanungen definitiv entspannter verlaufen.

– via telegraph

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Könnte ich mir dann theoretisch eine Karte aus Österreich holen und hier „Dauernutzen“? Bessere Preise und freie Netzwahl wären doch ziemlich geil!

  2. Pingback: #178 – | TouchTalk

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