Plant ein Web 2.0-Dienst ein Update, ist dies immer mit Vorsicht zu genießen. Zwar wurde festgestellt, das etwas verbessert werden muss. Die Kunst liegt jedoch darin, dies möglichst fein und nutzerfreundlich zu tun. Das ganze kann bekanntlich auch mal nach hinten losgehen. Schnell fühlen sich die User nicht mehr »zu Hause« und die Kritik wird groß.
Vorweg genommen: Der erste Blick auf das neue Facebook hat uns positiv überrascht. An jeder Ecke hörte man Sprüche wie »Facebook? Das findest du gut? Ich komme da voll nicht zu Recht.« Man ist halt studiVZ gewohnt. Facebook 2.0 lässt mit etwas Vorstellungskraft sogar die Anlehnung an eben diesen eigentlich jüngeren Klon vermuten. Aber das sei mal dahin gestellt.
Ja ja, liebe Jungs und Mädels von Facebook, Schlichtheit ist die Königin der Eleganz und schön, dass diesem weisen Spruch endlich Folge geleistet wurde. Im ersten Umgang mit der neuen Version fällt auf, dass Facebook richtig Spaß machen kann. Die nicht mehr vorhandene Navigationsleiste auf der linken Seite erleichtert das Bild und die Unterteilung der Profile mit Reitern macht das Netzwerk insgesamt übersichtlicher. Live-Suchen an allen Ecken tun ihr Übriges. Die Umgewöhnung fällt wegen der Neuanordnung der Funktionen noch ein wenig schwer, ist jedoch nach kurzer Zeit schnell verstanden. Alles in allem ist ein Erfolg zu verkünden:
So kennen wir das »alte« Facebook

So wird das »neue« Facebook 2.0 aussehen:

Im Zuge des Updates werden wir im Großen und Ganzen also von einem übersichtlicheren Facebook überrascht. Auffällig ist die Anlehnung an Desktop-Software, und dies ist kein Zufall:
Facebook arbeitet auf ein webbasiertes Betriebssystem hin
Mit einer Art »System-Leiste« am unteren Bildrand, wo sich seit kurzem auch der Chat befindet, und nun der horizontalen Menüleiste am oberen Bildrand verhärtet sich die Vermutung, Facebook arbeite über kurz oder lang auf eine Internetpräsenz mit Software-Look hin.
Bislang ist uns leider noch kein voll funktionsfähiges Facebook 2.0 zugänglich. So steht z.B. noch die interessante Frage der Gestaltung eines neuen Postfachs aus. Zudem werden viele kleine Details zur Stunde noch glatt gebügelt. Es lässt sich zwar kein endgültiges Fazit fassen, die Zeichen für ein »besseres Facebook« stehen jedoch gut.
Zu rechnen ist mit dem Update übirgens noch diese Woche.










Ich glaube das Problem von Facebook lag nie in der Funktionalität oder dem Layout. Da war es in der englischen, und auch jetzt in der deutschen Version StudiVz stets überlegen. Jedoch hat StudiVz die frühere Lokalisierung für den deutschen Netzwerkmarkt vorgenommen. Viele meinen nun: Warum Facebook, wenn StudiVz doch ausreicht und alle meine Freund dort sind. Schade eigentlich.
Ich kann Eric nur zustimmen.
Und da die Deutschen eh immer Angst vor Veränderungen haben, wird das auch erstmal so bleiben.
Eigentlich Schade, ich kann es aber auch verstehen.
Wieso soll ich zu Facebook wechseln, wenn ich dann nur noch einen kleinen Prozentsatz der Leute habe, mit denen ich sonst schreibe.
studiVZ soll einfach noch mehr “klauen/clonen/kopieren” , denn sonst wird Facebook wirklich immer Attraktiver, und die Leute werden dann auch langsam aber sich rüber wechseln.
PS: Das neue Facebook Layout gefällt mir ganz gut