
Wie wir neulich berichteten, ändert Facebook seine Einstellungen zur Privatsphäre. Als mich heute morgen auf der Plattform einloggte, poppte sofort ein Fenster mit der Aufforderung auf, meine Einstellungen zu überarbeiten. Es wird nun also ernst!
Als größte Änderung kann man den Austausch der regionalen Netzwerke durch die vier Gruppen-Kategorien bezeichnen. Bei einer neuen Registrierung auf Facebook werden die Neuankömmlinge ab jetzt dazu aufgefordert, sich unmittelbar über die Privatsphäre-Optionen zu informieren. Nunmehr lassen sich folgende Kontrolloptionen einstellen, die für die weltweite Facebook Gemeinde Gültigkeit besitzen:
- Freunde
- Freunde von Freunden
- alle Facebook-Nutzer
- benutzerdefiniert (hier können einzelne Personen aus der Freundesliste gewählt werden)
Mithilfe der neuen Funktionen lässt sich jetzt genau bestimmen, welche Inhalte des eigenen Profils man für welche Gruppe freigeben möchte. Mit dem „Transition Tool“ steht den Facebook-Mitgliedern ein virtueller Assistent beiseite, der den User dazu aufruft seine Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Bei den Änderungen hat man als Nutzer die Wahl, seine alten Einstellungen zu behalten oder den Rat von Facebook zu folgen. Diese Vorschläge von Facebook kann man dabei durchaus kritisch betrachten. Schließlich wird einem nun geraten, den Familien,- und Beziehungsstatus jedermann zugänglich zu machen. Der „Über mich“-Bereich soll als Ausgleich dafür den maximalen Grad der Privatsphäre entsprechen. Komisch. Wenn wir ehrlich sind ,interessiert uns doch beispielsweise der Beziehungsstatus der attraktiven Arbeitskollegin wohl deutlich mehr, als die in der Regel sinnentleerten Äußerungen über einen selbst. Einen Vorwurf an Facebook leite ich daraus nicht ab. Schließlich wollen sie ihre Plattform für die Mitglieder attraktiv gestalten und das gelingt vor allem, wenn die Nutzergemeinde möglichst viel Privates von sich preisgibt. Am Ende bleibt es jedem überlassen, wie viel und wem man sich virtuell präsentieren möchte.


















Ein Meer an Privatsphäre…
Mehr Privatsphäre versprach Mark Zuckerberg in seinem offenen Brief auf Facebook. Gestern wurde ich mit den neuen Privatsphären-Einstellungen konfrontiert und spielte ein wenig damit herum. Das Ergebnis brachte in mir eher Ernüchterung und Verärgerung …
[...] neuen Einstellungen zur Privatsphäre bei Facebook sollten nach Aussagen der Betreiber für einen größeren Datenschutz sorgen und einen [...]
[...] Frage bezog sich auf die geänderten Einstellungen zur Privatsphäre, die Facebook letzten Monat vollzog. Nun ist der Name, das Profilbild, Geschlecht, der Wohnort, die [...]
[...] Plattform Facebook hat vergangenen Dezember einige umstrittene Änderungen hinsichtlich der Einstellungen zur Privatsphäre unternommen. Einst hatte das Unternehmen den Schutz der Privatsphäre noch exklusiv für [...]