Facebook: Hacker bietet 1,5 Millionen Facebook Zugangsdaten zum Verkauf an

Hacker

Die Sicherheitsfirma iDefense verkündete eine weitere Schreckensnachricht bezüglich Facebook. Demnach wurden im Rahmen eines groß angelegten Hackerangriffs auf die Social Networking Plattform1,5 Millionen Zugangsdaten erbeutet, die nun in größeren Mengen an Spammer und Malware-Verbreiter veräußert werden. Nach Angaben des Berliner Kuriers sind 700.000 Facebook-Zugänge bereits verkauft worden.

Tecchannel rät daher den Facebook-Nutzern so rasch wie möglich die Zugangsdaten für das eigene Profil zu überprüfen und anschließend das Passwort zu ändern. Nach Angaben von iDefense konnte ein Hacker, der wahrscheinlich aus Russland stammt, in den Besitz von Zugangsdaten für über 1,5 Millionen Nutzerkonten gelangen, was die größte Menge an abgephishten Zugangsdaten entspreche, die je von einem Kriminellen erbeutet wurde. Die Zugangsdaten werden vom Hacker namens Krillos, der unter dem Pseudonym Kirllos eine gewisse Bekanntheit erlangt hat, bereits fleißig veräußert. So sind tausend Profildaten in Abhängigkeit der Zahl an Followern für 25 bis 45 US-Dollar erhältlich.

Mithilfe der Profildaten lässt sich schnell bares Geld verdienen. Einerseits erhält man nämlich damit die Adressdaten des Nutzers und die seiner Facebook-Freunde, andererseits können die Profile für Spamattacken genutzt, indem beispielsweise Werbeangebote in Form privater Nachrichten an die Kontakte des Facebook-Nutzers gesendet werden. Besonders beliebt scheint zudem die Methode zu sein, an Geld von Freunden und Familie zu kommen, indem angegeben wird, dass man im Ausland festsitze und dringend finanzielle Unterstützung bräuchte.

Da dies nicht der erste Hackerangriff auf Facebook war und sicher auch nicht der letzte, sollten die Facebook-Anwender sorgsam mit ihren Zugangsdaten umgehen. Die Empfehlung lautet daher klar, in regelmäßigen Zeitabständen das Kennwort zu ändern. Dies gilt nicht nur für das eigene Facebook-Profil, sondern auch von dem damit verbundenen E-Mail-Konto. Um ein weiteres Übel zu vermeiden sollte man zudem seine Facebook-Kontakte schnell darüber unterrichten, wenn man von ihnen ungewünschte Spamnachrichten erhält, da dies ein Hinweis auf infiltrierte Konten darstellen könnte.


2 Kommentare

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