
Erst kürzlich verkündete Facebook, oder besser Mark Zuckerberg, dass die Privatsphäre in social Networks ein überholtes Modell sei. Völlig losgelöst vom eigentlichen Grundgedanken, mit dem Facebook anfangs an den Start gegangen ist, werden Benutzerdaten alles Andere als vertraulich behandelt. Umso erstaunlicher, dass Facebook nun seinen neuen Sicherheitsbereich präsentiert.
Mit ca. 400 Mio. Nutzern ist Facebook die weltweit größte Plattform, wenn es um soziale Netzwerke geht. Dass Facebook in Sachen Sicherheit nicht gerade das Vertrauen der Internetbenutzer genießt, ist nicht erst seit der letzten Datenpanne bekannt. Nun hat Mark Zuckerberg, mit Hilfe des hauseigenen Sicherheitsausschusses, den neuen Sicherheitsbereich eingerichtet und vorgestellt. Zusätzlich standen auch Common Sense Media, ConnectSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute beratend zur Seite.

Übersichtlicher und effektiver soll er sein. Im neuen Bereich für Sicherheit sind alle relevanten Richtlinien und Hinweise zur Nutzung von Facebook aufgeführt. Hier sollen jugendliche User, Eltern, Pädagogen und auch Behörden Antworten zu Fragen des sicheren Umgangs von Facebook finden. Mit multimedialen Inhalten von Facebook, aber auch anderen unabhängigen Organisationen will man User für die Sicherheit im Netz sensibilisieren.
Weitere Themen des Sicherheitsbereichs auf Facebook sind:
- Verteidigung gegen Internet-Mobbing
- Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen melden
- Wie man auf anstößige Inhalte reagiert
Facebook hat sich mit dem neuen Bereich sogar an den „Safer Social Networking Principles“ der EU orientiert. Hat der offene Brief von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner nun doch Wirkung gezeigt? Spaß beiseite. Klar ist doch, egal wie „sicher“ sich social Networks auch darstellen, wer unüberlegt und freizügig mit seinen Daten umgeht, gibt Privatsphäre auf.


















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