Freedom from Porn – Aktivitäten gegen Porno-Bann auf Apple Produkten weiten sich aus – auch auf der WWDC

Freedom from Porn

Steve Jobs hat sich gegen pornografische Inhalte auf dem iPhone und dem iPad ausgesprochen und Applikationen, die solche Inhalte transportieren aus dem App-Store geworfen. Die BILD-App hat sich vor dem Bann seitens Apples vorsorglich sogar selbst zensiert. Viele Leute sehen sich mit dieser Politik in ihrer Freiheit beschnitten, und werfen dem Konzern Zensur vor.

Aus dem Porno-Bann erwuchs eine kleine Bewegung von Künstlern, die sich zum Auftrag gemacht hat spaßguerillamäßig die Werbeplakate für das iPad zu modifizieren. Die harmlosen Screens der iPads auf Werbetafeln werden durch anstößige aber nicht explizit pornografische ersetzt. Die erste mir bekannte Aktion dieser Art ist das Adbusting von Apple-Werbung in Berlin am Rosenthaler Platz. Foto:

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Zur WWDC 2010 ist in San Francisco rund um das Moscone Center, wo Steve Jobs gerade sein Unwesen treibt,  nun auch solch eine Aktion durchgeführt worden. Alle Werbetafeln auf denen das iPad zu sehen war, wurden fein säuberlich mit neuen Inhalten versehen. Siehe Foto:

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Hier das Video zur Aktion der Freedom From Porn Gruppe:

Angesichts der Beschränkungen und des offenbar heißen Themas der Pornografie im Internet umgehen Seiten wie YouPorn die Apple-Zensur und setzen auf den HTML5-Standard, der unzensiert auf das iPad gestreamt werden kann – Flash ist ohnehin außen vor. Daher sagte Steve Jobs vor einiger Zeit, dass diejenigen die Pornos sehen wollen, sich lieber ein Android-Phone kaufen sollen.

Im Grunde geht es hier aber nicht ausschließlich um Pornografie, die man auf den teuer erstandenen Geräten nicht sehen darf, sondern um das Thema der Zensur. Apple hat seinen Kunden nicht zu verbieten, welche Inhalte sie auf ihren iPads oder iPhones ansehen dürfen und welche nicht.

[via FreedomfromPorn, und Blog.Rebellen]


3 Kommentare

  1. Da kann man doch nur 5 mal in die Hände klatschen, dass Apple selbst den HTM5-Standard schön voran treibt. *lach*
    Internet is for Porn … ist halt so, selbst schuld wenn man nicht mitverdienen möchte. Den Menschen kann man schlecht ihre Neigungen unterdrücken, bzw. sollte man nicht, bringt bekanntlich eh nichts.

    Cheers

  2. Ich bin mal gespannt, wann Stevie Jobs das auffällt. Plötzlich nutzt niemand mehr den App-Store sondern greift auf HTML5 zurück. Erste Games gibt es ja schon. und Google bleibt auch nicht stehen, was diesen Webstandard angeht.

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