GamCon 08: Case Modding

Als Case Modding bezeichnet man die Kunst, das meist langweilige Gehäuse eines handelsüblichen Computers in ein optisches Highlight zu verwandeln. Zur Grundausstattung gehören Stichsäge, um Fenster in die Gehäuse zu schneiden, Lötkolben für die Elektronik und Spraydosen für die Bemalung. Als Werkstoff dienen meist einfache Materialien: Plexiglas, Blech und Holz, dazu kommen noch diverse Elektronik-Bauteile.

Grundsätzlich unterscheiden sich zwei Strömungen. Auf der einen Seite gibt es die Fun-Modder, die einen PC durchaus auch einmal in einen alten Staubsauger einsetzen, auf der anderen Seite diejenigen, die Casemodding im Sinne eines optischen Tunings betreiben.
“Casemodding” nennt sich der aus den USA stammende Trend, was übersetzt ins Deutsche recht unspektakulär “Gehäuse-Umbau” bedeutet. Der Fantasie der Tüftler sind beim “Modding” keine Grenzen gesetzt. Ob eine Konstruktion mit einer alten Colaflasche den Rechner kühlt, die Simpsons aus selbst gesägten Fenstern aus dem PC schauen oder das Gehäuse komplett mit Kuh-Fell überzogen ist – “Hauptsache, der Umbau ist selbst gemacht”, lautet das Credo

Auch beim Miniaturisieren sind keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was gefällt. Also, nichts wie ab in den Baumarkt und los geht’s.

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