
Fünf Jahre nachdem Google Books ins Leben gerufen wurde, gibt Justizia immer noch keine Ruhe. Im Hauptverfahren haben sich schon Millionen Aktenseiten angehäuft. Bis zum 9. November soll nun Google mit den Autorenverbänden ein neues Abkommen zusammenklopfen.
Dieser Vergleich soll nun abschließend klären, unter welchen Konditionen Google die elektronischen Bücher auf ihrer Website anzeigen und veräußern darf. Nicht zuletzt ist dann noch die Frage zu klären, wie und in welchem Umfang Autoren und Verlage aus diesen Erlösen beteiligt werden sollen. Der Entwurf, der zwischen dem Suchmaschinenprimus, dem US Verlegerverband AAP und der Schriftstellervereinigung Author`s Guild ausgehandelt wird, soll dabei dem Kunststück gerecht werden, die unzähligen Einwände zu berücksichtigen. Nicht zuletzt hatte das US-Justizministeriums beim vorherigen Entwurf die Gefahr einer Kartellbildung diagnostiziert.
Nachdem die Einigungsentwürfe vorgelegt werden, stehen den Streitparteien noch eine abschließende Frist von zwei Monaten zur Verfügung. Die kann für letzte Einwände genutzt werden. Nach fünf Jahren Rechtsstreit müssten die Vorbehalte der Gegenseite bereits hinlänglich bekannt sein. Eine Lösung könnte somit bevorstehen.
Ich bin gespannt wie der Rechtsstreit ausgehen wird. Der Prozess verschlang bereits 30 Millionen US-Dollar an Verfahrenskosten. Dies unterstreicht noch mal die Wichtigkeit, die diesem Prozess beigemessen werden kann. Schließlich werden in diesem Prozess die Weichen für die Entwicklung unserer digitalen Wissensgesellschaft gestellt.


















[...] keine Gebühren verlangen. Vielmehr möchte man damit der Online Community nach dem Google Books Projekt einen weiteren Mehrwert bieten. Ziel ist es, den leichten Abwärtstrend bezüglich [...]