Alle aufgerufenen URLs werden auf Google-Servern protokolliert
Der Suchmaschinenriese Google hat, wie berichtet, in der Nacht auf heute, Mittwoch, seinen eigenen Browser »Chrome« veröffentlicht. Das Unternehmen wirbt mit verbessertem Surferlebnis für den Webuser sowie einem stabileren und sicheren Browser. Um den Bedienkomfort zu steigern, greift Google einmal mehr auf seine umfangreichen Datenbanken zurück, wo Informationen über Surf- und Suchverhalten der Webuser gespeichert sind. Allerdings gibt sich das Online-Unternehmen damit nicht zufrieden, sondern sammelt weiter fleißig sensible Information – diesmal nicht über die Google-Homepage, sondern direkt über die Adresszeile des Browsers.
Welche Daten dabei an die Server gesendet werden, verraten die Datenschutzbestimmungen! Wer als Interesse an dem Browser hat, sollte zuerst einmal ein paar Klauseln lesen und sich anschließend entscheiden, ob Chrome wirklich glänzend ist:
Der erste Punkt erläutert sogleich, dass Google über alle aufgerufenen URLs in Kenntnis gesetzt wird. Dies sei notwendig, um Adressvorschläge zu machen und das Surfen zu verbessern. Ebenso werden aufgerufene, aber nicht vorhandene URLs an den Google-Server gesendet. Der Browserverlauf bleibt also nicht auf dem Benutzerrechner gespeichert, sondern wird direkt auch an das Online-Unternehmen gesendet. Das Surfprogramm selbst enthält darüber hinaus »zumindest eine eindeutige Anwendernummer«, die bei der Installation sowie bei der automatischen Update-Prüfung an Google übertragen wird. Cookies tragen zur kontinuierlichen Beobachtung ihren Teil bei.
Andere Browser speichern ebenfalls die aufgerufenen Seiten ab, um dem User bei zukünftigen Webbesuchen die Navigation zu erleichtern – allerdings nur lokal auf dem Rechner.
(pte)


















ich benutze jetzt seit einigen stunden chrome. grundsätzlich bin ich zufrieden: der browser ist schnell, schick und die tatsache, dass jeder tab einzeln geladen wird, gefällt mir sehr gut. auch die kleinigkeit, dass suchanfragen direkt in die adresszeile eingegeben werden können, finde ich gut. schließlich mache ich das auch sonst öfter aus versehen.
ABER: aussehen ist nicht alles, die guten alten inneren werte müssen auch berücksichtigt werden. und da überzeugt mich chrome weniger. zum einen gibt es (noch) keine plugins. mühsam habe ich mir in den letzten zwei jahren meinen traum-firefox gebastelt: addons aller art, die mir das surfen und arbeiten erheblich erleichtern. und auf das soll ich nun einfach alles verzichten? Nein danke.
Und dann Punkt Datenschutz und Weitergabe von aufgerufenen URLs. Darauf hab ich keinen Bock! Ok, ich benutze auch den Google Reader, der sicherlich auch Daten weiterleitet. In Sachen RSS-Reader kann meiner Meinung nach kein anderes Produkt Google das Wasser reichen. Doch bei den Browsern gibt es den Firefox. Für mich gilt: Chrome – Nein danke!
Interessant wird das Ganze erst, wenn Google dann die “gewünschten” URL-Vorschläge wegen der Userfreundlcihkeit schon mal “vorauswählt”!!
genau. und vorgeschlagen werden dem user natürlich nur googledienste.
[...] gewusst, aber geahnt. Darf man ja. Seht [...]
naa toll
So mist , hab mich so gefreut der läuft echt top , aber ich will doch nicht das Google alles weiß:(
[...] aller Liebling Google reagiert auf die massiven Vorwürfe gegen die Nutzungsbedingungen seines kürzlich gestarteten Browsers Chrome. Denn nicht nur die [...]
[...] bei Stereopoly habe ich soeben gelesen das man vom Google Browser ausspioniert wird. Viele sind ehrlich in dem [...]