
Bereits im letzten Jahr hat das Team rund um Google Maps die Darstellung des Kartenmaterials erheblich verbessert. Damals lag der Schwerpunkt besonders auf den Linienstärken, da es in Gegenden mit vielen Straßen immer schwieriger war ab einem bestimmten Zoom-Level noch den Überblick zu behalten. Gerade in Zeiten des Smartphones profitiert man auch weiterhin sehr stark von der in 2010 eingeführten optischen Anpassung.
Nund, ein Jahr später, hat man sich an die Verbesserung weiterer Details gemacht. Im Folgenden werden die die drei prägnantesten Änderungen aufgezeigt. Google selbst schlägt vor, dass ihr euch ruhig mal das Kartenmaterial aus eurer Gegend anschaut, um weitere Verbesserungen zu finden, die bei euch positiv hervorstechen.
Die erste Änderung ist gleichzeitig auch die markanteste, denn hier wurde die Darstellung der Schrift angepasst. Wo vorher noch ein dicker weißer Rahmen um die Beschriftungen geprankt hatte, um diese hervorzuheben, geht man nun den Weg einer dezenten Umrandung, um die Beschriftungen optisch mehr in der Karte zu haben und nicht aufdringlich vor der Karte. In meinen Augen sehr gelungen.

Bei der zweiten Änderung geht es um die Darstellung von Autobahnen, Bundesstraßen, etc.. Diese wurden bis vor kurzem nur als mehr oder weniger Schilder auf der Karte angezeigt, wie es einigen möglicherweise gedruckten Karten her bekannt ist. Da auch dies in den Augen des Design-Teams wieder einen Riss in die fließende Betrachtung des Kartenmaterials dargestellt hat, wurden diese Bezeichnungen jetzt in die jeweilige Straße übertragen und drängen sich dem Betrachter nicht mehr direkt auf. An diese Änderung muss ich mich etwas gewöhnen, finde sie aber dennoch sinnvoll, gerade in anbetracht der mobilen Nutzung.

Die dritte Änderung ist ein Mischmasch aus einer bereits stattgefundenen und einer neuen Änderung. Man muss beachten, dass diese optischen Anpassungen als Prozess oder um es mit Googles Worten zu sagen als Entwicklung anzusehen ist. Hierbei verweist Google auf einen Auszug aus Sydney bei dem die Straßenzüge noch feiner dargestellt werden, als bei der letzten Änderung im vergangenen Jahr. Des Weiteren wurde die Darstellung von Tunneln überarbeitet, so dass sie jetzt noch besser zu erkennen sind. Am praktischsten finde ich allerdings die Anzeige der Fußgängerwege in den Parks.

Google Maps ist, so praktisch es sein mag, für Reisen ist es noch nicht ideal geeignet. Dafür ist immer noch die alte Navi das Beste. Im Navifacts.de-Forum gibt es gute Infos über Navi-Lösungen für Smartphones und Stand-Alone-Lösungen.
- via LatLongBlog -






![Facebook für iPad und Project Spartan kommen nächste Woche [Gerücht]](http://www.stereopoly.de/wp-content/uploads/2011/06/Facebook-150x82.jpg)











Schreibe einen neuen Kommentar