Google stellt den Google Reader ein und das Netz steht Kopf

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Google, was hast du nur getan? Gut, für die Sache mit Andy Rubin gestern konntest du nichts, aber da hat man gerade einmal den ersten Schock verdaut, da sagst du uns, dass du den Google Reader einstellst. Nicht Orkut oder sonst einen drittklassigen Dienst, nein das Blogger Tool Nr.1 den Google Reader, unseren Feedreader.

Klar, es gibt Currents, aber damit bin ich und viele andere nie warm geworden. Der Google Reader war simpel einfach und mit dem Gehämmere auf „j“ und „l“ konnte wir uns unserer zahlreichen ungelesenen Blogposts entledigen.

Am 1. Juli wird er abgeschaltet und vorher haben alle Nutzer die Möglichkeit, ihre Feeds zu sichern. Das ist nur ein schwacher Trost, bedenkt man, wie viele Menschen mit dem Google Reader privat und beruflich arbeiten. Alternativen müssen her, auch wenn die beste Alternative ein überarbeiteter Google Reader gewesen wäre.

Machen wir uns aber nichts vor. In den vergangenen Änderungen wurde beim Google Reader verschlimmbessert. Nachdem Google Friendconnect der Kampf angesagt wurde und alle Abos automatisch im Reader landeten, ging es bergab. Dann kam das Redesign und ab da habe ich den Reader selbst nur noch widerwillig benutzt.

Ein Tod kann eine Chance sein. Der Tod des Readers und die Reaktionen darauf zeigen, dass der Markt da ist und das werden viele Entwickler zu deuten wissen. Der Reader ist tot, aber die lange Schlange an Nachfolgern wartet schon. Vielleicht bekommen wir dann eine Alternative, mit der wir noch glücklicher sind. Dennoch Farewell Google Reader, es war eine schöne Zeit mit dir.

– Quelle: Google

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