
Der Suchmaschinenriese Google hat sich das Frage-Antwort Portal Aardvark für ungefähr 50 Millionen Dollar gesichert. Nachdem sich schon des öfteren Übernahmegerüchte um das Unternehmen rankten, bestätigte Aardvark Mitbegründer Max Ventilla, dass das Unternehmen eine Vereinbarung mit Google unterzeichnete, ohne dabei allerdings alle Einzelheiten offen zu legen.
Aardvark wurde von ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründet und hatte im Oktober vergangenen Jahres 100.000 Nutzer. Dass Google an dem Unternehmen so starkes Interesse zeigt, was schließlich im Kauf mündete, hat vor allem mit dem sehr intelligenten Algorithmus zu tun, den das Aardvark-Team erstellt hat. Dieser ermöglicht gestellte Fragen zu den richtigen Leuten weiterzuleiten. Aadvark bewältigt diese Aufgabe derart erfolgreich, dass durchschnittlich 90 Prozent aller Fragen auf dem Portal in einer allgemein hohen Qualität beantwortet werden können.
Ein weiteres Kaufargument könnte auch darin gelegen haben, dass Google einige seiner ehemaligen Mitarbeiter wieder zurückhaben möchte. Aardvark-Gründer Max Ventilla gilt schließlich als Adsense- und Anwendungs-Spezialist und Nathan Still trug über drei Jahre die Verantwortung für Google News .
Das relativ junge Startup greift auf soziale Kanäle zurück, um unghend Antwort auf eine gestellte Frage zu erhalten. Als Nutzer der Plattform kann man entweder Fragen aufwerfen oder diese beantworten. Man kann Aadvark daher als eine Art soziale Suchmaschine beschreiben. Schließlich sind die Fragen und Antworten durch Freunde und Freunde von Freunden mit Hilfe verschiedener sozialer Kanäle, E-Mail und IM verbunden. Immer mit dem Ziel leichter relevante Antworten auf Fragen zu bekommen. Mit der Übernahme versucht Google seine Suchergebnisse weiter zu verbessern, indem auch bessere Antworten auf eine gestellte Frage geliefert werden kann. Womöglich ein weiterer Schritt zum semantischen Web, Web 3.0, also.


















[...] umfassender Cloud-Dienste. Kürzlich hat sich Google zudem noch den Social Search Dienst Aardvark sowie den mobilen Email-Service reMail [...]