
Zwar ist es noch nicht in Deutschland ohne Umwege zu kaufen – auch ist das Nexus One nicht der Verkaufsschlager schlechthin. Dennoch wird viel Wirbel um das erste Google Smartphone gemacht. Nun erhält das Nexus One ein erstes Softwareupdate, dass es durchaus interessanter macht.
Mit dem Over-the-Air Update, das seit letzter Nacht für Googles „Superphone“ erhältlich ist, sind nun ein Paar nicht unwichtige Features hinzugefügt worden. Zum einen gibt es das für andere Android Smartphones bereits verfügbare Google Goggles, das sich nun unter den Programmen finden lässt. Zum anderen hat Google Maps ein Update erfahren und liegt nun in der Version 3.4 vor. Interessante neue Features sind neben der Synchronisation von Favoriten und den Suchvorschlägen aus dem Suchverlauf mit maps.google.com, die automatische Umschaltung der Google Maps Navigation in den Nachtmodus. Neben diesen kleinen Aktualisierungen wurde das UMTS-Problem behoben, welches Verbindungsprobleme verursacht.
Das heiß diskutierte Thema der fehlenden Multitouch-Fähigkeit des Nexus One kann nun auch ad acta gelegt werden. Denn mit dem Update wird dieses Feature zum Teil integriert sein. Die Pinch-to-Zoom-Funktion wird endlich vom Browser, der Foto-Galerie sowie von Google Maps unterstützt. Aufgrund dieser fehlenden Funktion gab es einiges an Beschwerden, da es z.B. auf dem iPhone eine sehr bequeme Art der Navigation bzw. Steuerung darstellt. Nun kommt das Nexus One noch näher an die intuituive Steureung heran, die beim iPhone so beliebt ist. Ob sich damit die Verkaufszahlen steigern lassen ist fraglich, doch nun gibt es ein Argument weniger das Nexus One zu rooten.
Hier ein Demovideo der “neuen” Multitouch-Funktionalität [via Techcrunch]:


















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