
Gute Nachrichten für Bill Gates: Die Gruppe der Technikbegeisterten „Early Adopters“ von Windows 7 ist “sehr zufrieden” mit dem Programm. Nach einer Studie von Forrester Research gab dennoch fast die Hälfte der befragten Anwender an, dass sie keinen Grund für eine Aktualisierung von Windows XP sehen.
Microsoft wird sich über die positiven Rückmeldungen der Windows 7 Nutzer freuen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Windows 7 Vorgänger, Vista, zu großer Kundenunzufriedenheit führte. Die Forrester Marktforscher sehen Microsoft aber noch nicht am Gipfel angekommen und geben zu Bedenken, dass noch Hürden zu überspringen seien. Der Windows 7 Launch im Oktober war erfolgreich und es konnte daher letztes Jahr ein starker Umsatz verbucht werden. Die Zufriedenheit bei den Early Adopters lag dabei bei 80%. Sie bewerteten daher das neue Betriebssystem mit einer 4 oder 5 auf einer Fünf-Punkte-Zufriedenheitsskala. Im Vergleich dazu liegt die Zahl bei allen Windows-Systemen bei unter 75 %.
Laut Forrester kauften die Benutzer normalerweise eine neue Windows-Version, indem sie einen PC mit vorinstalliertem Windows erwarben. Das sei nun nicht mehr der Fall, was vor allem damit zusammenhänge, dass Windows 7 im Gegensatz zu Vista relativ gut auf alten PCs laufe. Nach dem Vista Disaster hat Microsoft viel ins Marketing investiert, um die Wahrnehmungen über die Windows-Marke zu ändern. Mit Erfolg. Die Mehrheit der von Forrester befragten Personen vertrauten nämlich Windows 7. 44% gaben zu Protokoll, dass sie gehört hätten, dass das Betriebssystem gut funktionieren würde. Aber: 43% sehen auch keinen Grund, warum sie Windows XP aktualisieren sollten. Aus diesem Grund ist auch der größte Windows 7 Konkurrent nicht Mac OS X, sondern Windows XP. Diese Verbundenheit mit einem Betriebssystem aus dem Jahr 2001 ist doch schon ziemlich erstaunlich.


















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