HTC Mozart mit Windows Phone 7 im Alltagstest (Teil 2)

Das HTC Mozart mit Windows Phone 7 ist nun seit ca. einer Woche bei mir und muss sich im alltäglichen Gebrauch bewähren. Wie immer gehört zur Inbetriebnahme eines neuen Smartphones die Einrichtung von Email-Konten und anderer sozialer Netze. Dazu werde ich heute ein wenig erzählen, aber auch auf Ennos Artikel auf Yuccatree Bezug nehmen.

Design und Performance

Enno schrieb drüben auf YuccaTree ein wenig über seine ersten Eindrücke nach dem Auspacken und dem ersten Start. Ihm gefiel das übersichtliche und klare, frische Design sowie die flotte Reaktion auf Eingaben über den Touchscreen. All das kann ich nur unterschreiben. Was ihm weniger zusagt, ist der „Usability-Schnitzer“ in Form der abgeschnittenen Überschriften laufender Anwendungen, das Microsoft „Metro“ nennt. Dieses finde ich alles andere störend oder schlimm, sondern lockert das ganze übliche Bild, wie eine Nutzeroberfläche aussehen muss, deutlich auf. Die Übersichtlichkeit ist dennoch vorhanden, auch wenn man sich ein wenig umgewöhnen muss.

E-Mail und Kacheln

Zur frischen Einrichtung eines Smartphones gehört auch das erstellen der E-Mail-Konten. Dies geht bei beim Windows Phone leichter als Gedacht. Gibt man seine E-Mail-Adresse und das Passwort eines Standard-Kontos (POP/IMAP) ein, so sucht sich das Phone die nötigen Server von alleine. Dabei ist es egal, ob ich bei Hotmail, 1&1 oder Gmail bin. Auch Google Sync lässt sich problemlos über das Exchange-Konto von Outlook eingeben. Die Anleitung dafür findet sich in einer noch nicht aktualisierten Version bei Google. Die Einstellungen sind allerdings gleich geblieben.

Unter den Einstellungen ist auswählbar wie oft ich meine Mails abrufen möchte – es stehen 15, 30, 60 Minuten oder 2 Stunden und „manuell“ zur Auswahl. Bei Exchange-Konten lassen sich die Mails auch beim Ankommen im Postfach gleich aufs Smartphone schieben. Doch das ist alles nichts besonderes.

Wer sich das kostenlose Mediencenter mit einem 25 GB Speicher von T-Online zusätzlich zum SkyDrive (weitere 25GB in der Cloud) von Microsoft auf sein Windows Phone installieren möchte, sollte darauf achten sich auch ein E-Mailkenntwort zu erstellen. Ich hatte zuerst versucht mich mit meinem frisch erstellten T-Online Kennwort einzuloggen, was allerdings nicht funktionierte.

Was mich am Design der Mailsoftware des Windows Phone7-Betriebssystems stört, ist das Weglassen eines zentralen Posteingangs. Jeder einzelne Mailaccount erhält eine eigene Kachel und ist wie ein Programm in der Übersicht der installierten Software als ein separates Programm alphabetisch einsortiert. Möchte ich alle Mailkonten auf der Startseite haben, so habe ich für jedes Konto eine separate Kachel. Das ist einerseits Platzverschwendung, andererseits nervig. Wenn ich drei oder vier Konten installiert habe, muss ich jedes Mal mehrere Kacheln öffnen, um zu sehen wer mir geschrieben hat. Hier hätte Microsoft sich ruhig etwas bei Palm oder Apple  abschauen können – webOS hatte von Beginn an einen zentralen Posteingang,  Apple seit der Einführung von iOs 4. Diese ökonomische Lösung entspräche auch der Werbung, die man überall zu sehen bekommt.

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Die bisherigen Berichte:

Technische Informationen zum HTC Mozart und weitere News sind Hier zu finden. Das Mozart ist sowohl im Preisvergleich, als auch bei Amazon erhältlich.