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Intel: Zweite Generation der Atomprozessoren

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Die kleinen, handlichen Netbooks und Netops legten einen wahren Märchenerfolg auf dem IT-Markt an den Start. Doch bisher sind diese kleinen Rechnergiganten nur mit einem von Microsoft vorgegebenen Standard ausgestattet. Nun kündigt sich seitens Intel Veränderung auf dem Netbookmarkt an.

Das Markforschungsinstitut DisplaySearch bilanzierte für das 3. Quartal 2008 5,61 Millionen verkaufte Netbooks. Die Gründe liegen dabei auf der Hand. Man braucht nicht in jeder Lebenslage einen Hochleistungsrechner. Die meisten Anwendungen, die vom User genutzt werden, beschränken sich ohnehin auf das Verfassen von E-Mails, dem intensiven Rumsurfen in der großen, weiten  Welt des WWW und in dem Anfertigen von Office Dokumenten wie Word oder Excel. Im Ausnahmefall wird dann vielleicht mal eine Präsentation gebaut. Die reduzierten Leistungsansprüche an die Netbooks, die in der Regel mit einem 8-10 Zoll großem Display auskommen, werden seitens der Hersteller in Form von deutlich geringeren Verkaufspreisen im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks honoriert.

Usergruppen mit gehobenen Ansprüchen an ihr Netbook können sich nun über die 2. Generation der Intel Atom Prozessoren freuen. Intel plant dabei gleich den Launch von drei verschiedenen Prozessoren sowie einem neuen Chipsatz. Für die Nettops steht dabei der Atom D410 (Ein-Kern-Prozessor) und der Atom D510 (Zwei-Kern-Prozessor) bereit, um künftig die an den Prozessor gesendeten Rechenbefehle in einer rascheren Zeitabfolge zu bewältigen. Bei dem Atom 450 handelt es sich auch um einen Ein-Kern-Prozessor, der zusätzlich über die Stromsparfunktion “EIST” verfügt.  Dieser und der Atom D510 verdrängen den Atom 230 und dem Atom N280 aus Intels Produktfolio.

Bei allen drei Intel-Prozessoren liegt die Taktfrequenz bei 1,66 Gigahertz. Darüber hinaus ist der L2-Cache 512 Kilobyte groß. Nach offiziellen Angaben werden die neuen Atom Prozessoren bis zu zwei Gigabyte DDR2 Arbeitsspeicher mit 667 Megahertz unterstützen. Für die üblichen Tätigkeiten auf einem Netbook reicht das aus. Bei den alten Atom-Prozessoren wurde gerne an dem Intel Chipsatz rumgemeckert, der offensichtlich nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Diese Kritik hat sich Intel nun zu Herzen genommen und setzt nun auf den NM10-Express-Chipsatz, der so manchem User unter dem Namen Tiger Point vielleicht schon einmal über den Weg gelaufen ist. Da der neue Chipsatz  North- und Southbridge vereint, verringert sich die benötigte Chipfläche um stattliche 64 Prozent. Zudem hat Intel noch eine weitere Nachricht zu verkünden. Aufgrund der deutlich verminderten Abwärme,  wird es in naher Zukunft möglich sein, die Netbooks komplett ohne Lüfter vom Produktionsband laufen zu lassen.

Man darf gespannt sein, was die neuen Prozessoren so drauf haben. Der Erscheinungstermin für den Atom N450 und  Atom D510 soll noch in diesem Jahr liegen, wohingegen der Atom D410 erst im 1. Quartal nächsten Jahres die Möglichkeit dazu haben wird den Prozessor-Markt zu erobern. Mit einem abschließenden Gütesiegel für die neuen Intel Produkte halte ich mich daher noch zurück bis sie von den einschlägigen Fachmagazinen in die Mangel genommen worden sind und ich über einen persönlichen Erfahrungsbericht verfüge. Ich werde Euch auf dem Laufendem halten.

One Response to “Intel: Zweite Generation der Atomprozessoren”

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  1. [...] Stereopoly.de wurde die zweite Generation der Atomprozessoren vorgestellt und diese sind natürlich wieder einmal [...]


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