
Kleiner, flacher, schneller – klingt wie der Slogan einer Tuning-Werkstatt, aber hier geht es um die Zukunft der Netbooks. Diese sind durch 10 Zoll Display schon recht klein, aber in der Höhe unterscheiden sich die Wenigsten von ihren großen Brüdern.
Intel ist einer der größten Hersteller für Prozessoren und zeigt auch in diesem Jahr wieder sein ganzes Können. Auf der diesjährigen Computex in Taipei zeigt Intel anhand eines Prototyps, was künftig möglich ist. Mit einer Höhe von nur 14 Millimetern ist dieses Gerät das weltweit dünnste Netbook. Mit „Canoe Lake“, so die Bezeichnung der neuen Plattform, wird es möglich sein, Geräte zu bauen, die bis zu 50% dünner sind, als aktuelle Netbooks. Die neuen Atom-Prozessoren sollen es außerdem möglich machen, noch leistungsfähiger und dabei stromsparender als vorherige Generationen zu sein. Allein diese Eigenschaften machen die Chips perfekt für Einsätze in Netbooks, Tablet-PCs und Smartphones.
Ein weiteres Projekt mit dem Namen „Tunnel Creek“ zeigt, wie platzsparend Hardware der nächsten Generation sein kann. „Tunnel Creek“ vereint ein ganzes System, bestehend aus mehreren Chips auf einem und verbindet diese mit Intel-Prozessoren. Dieses System soll plattformübergreifend arbeiten und sowohl unter Android als auch Meego, Chrome und Windows 7 laufen.
Laut Aussagen von Intel wird bereits nach Ende der Messe mit der Produktion der neuen Atom-Prozessoren begonnen. Mit den ersten Geräten kann noch vor Weihnachten gerechnet werden.
Intels Atom Palette:

[via engadet, Foto: venturebeat und Intel ]


















Schreibe einen neuen Kommentar