Auf eine wahre Flut an Tablets können wird uns im zweiten Halbjahr 2010 einstellen. Nicht nur die bekannten Größen wie HP, Asus und Motorola haben Ambitionen in dem aufstrebenden Markt Fuß zu fassen und Apple ein Stück vom iPad-Kuchen abzunehmen – auch ein paar kleine deutsche Firmen wagen den Schritt in die Tablet-Welt mit eigenen Produkten. Seit neuestem gehört auch die Firma e-noa aus Köln mit dem Interpad dazu.
Seit gestern ist die Interpad-Website online und man erfährt allerhand Vielversprechendes. Denn die Hardwarespezifikationen klingen weitaus interessanter als die des kürzlich vorgestellten Smartpad von United Internet bzw. 1und1. Das Interpad wird mit einem 10 Zoll großen kapazitiven Touchscreen ausgestattet sein, und auf Android 2.1 laufen. Das Ganze wird von einem Nvidia Tegra 2 T20 Dual ARM Cortex-A9 Prozessor mit 1GHz angetrieben, der 1GB RAM Arbeitsspeicher beiseite bekommen hat. Die Speicherkapazität des Tablets, das mit 12,5 mm recht flach ausfällt, verfügt intern über 16GB – per zusätzlicher microSD-Karte ist diese um 32GB erweiterbar.

Das Interpad hat zudem noch andere nette Features unter der Haube. Dazu gehören beispielsweise ein USB-Port, ein HDMI-Ausgang sowie der standardmäßige 3,5mm Kopfhöreranschluss. Das Tablet bietet eine Videoqualität von bis zu 1080p, also FullHD. Für die Verbindung mit dem Internet und anderen Geräte finden sich im Tablet WiFi (b/g) und Bluetooth 2.1.
Alles in Allem klingt das schon ziemlich gut – vor allem wenn man bedenkt, dass es trotz seiner Größe von 253 x 164 x 12,5 mm nur 660 Gramm wiegt und damit leichter als Apples iPad und das WeTab ist. Allerdings wird zum Verkaufsstart kein Zugang zum Android Market bereitstehen. Das erinnert an den Smartpad oder die Archos Tablets sowie den WeTab, denen aufgrund nicht erfüllter Hardwareanforderungen der Zugang verwehrt bleibt. Der Interpad wird allerdings, so der Plan von e-noa, zum Dezember hin in einer neuen Version mit einem UMTS-Chip, GPS und einer Kamera auf den Markt kommen und dann auch Zugang zum Android Market erhalten.
Preislich liegt der Interpad der ersten Generation bei 399 Euro, das im Dezember an den Start gehende Tablet soll unter 550 Euro kosten. Vor allem die im Dezember erscheinende Variante klingt sehr interessant – allerdings sollte e-noa sich überlegen dann auch die Android Version 3.0 Gingerbread auf sein Tablet zu packen.

Hier ein Video des baugleichen Malata 1001, das Netbooknews bereits testen konnte:
[Foto und Quelle AndroidPit; Video: via mobiflip]




















Hi, es gibt ein erstes Hands-on von neuen Tablet aus Good old Germany: http://www.youtube.com/watch?v=LlDXtbt1Rbk.
Das Tablet hat übrigens die offizielle Bezeichnung “Interpad Home”. Verkaufsstart ist Mitte/Ende Oktober. Vorbestellungen sind nach der IFA in Berlin möglich.
@Michael: Danke für die Info. Hast du das Video gemacht? Wenn ja, wie ist denn der erste Eindruck? Fehlt der Android Market nicht ein wenig? Für mich wäre es ein Grund das Interpad nicht zu kaufen und erst auf die Version im Dezember zu warten.
[...] "4109127083"; google_ad_width = 250; google_ad_height = 250; Vor ein paar Wochen haben wir bereits vom Interpad berichtet. In dieser Woche soll das Android-Tablet auf der IFA zum ersten Mal der Öffentlichkeit [...]
[...] = 250; google_ad_height = 250; Neben vielen anderen Ausstellern ist auch e-noa mit seinem InterPad auf der IFA vertreten. Der kleine Stand befindet sich nicht in den großen Hallen, sondern in [...]
[...] google_ad_width = 590; google_ad_height = 15; Das zweite deutsche Unternehmen, das mit einem eigenen Tablet auf den Markt kommen wollte, steht offenbar vor dem Aus. E-Noa, der Kölner PC-Hersteller, welcher mit dem [...]