
In der vergangenen Woche habe ich darüber berichtet, dass die zunehmende Fragmentation von Google Android dazu führt, dass immer mehr Entwickler dem System den Rücken zukehren. Schuld an der Misere sind in erster Linie die Hersteller und Google selbst, die an der ganzen Sache vergleichsweise wenig Interesse zeigen. Anders sieht es bei Apples iOS aus, das sich bei Entwicklern nach wie vor größter Beliebtheit erfreut.
Der Entwickler David Smith hat nun eine Statistik veröffentlicht, die zeigt, wie die derzeitige Versionsverteilung von iOS aussieht – die Daten stammen von seiner App Audiobooks. Daraus geht deutlich hervor, dass bereits 61 Prozent der iOS-Nutzer das Update auf iOS 5.1 durchgeführt haben – Tendenz steigend. Einen wertvollen Beitrag dazu hat vor allem die Einführung von OTA-Updates geführt, da in der Vergangenheit viele Nutzer überhaupt nicht wussten, dass ein Update verfügbar ist. Als Update-Hindernis gilt allerdings weiterhin die Angst, den Jailbreak beziehungsweise Unlock des iOS-Devices zu verlieren.
Spielt ihr jeweils sofort die neueste Version von iOS auf?






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So lange kein JB verfügbar ist werde ich nicht updaten. Ein reines iOS würde mich von der Produktivität enorm zurückwerfen. Allerdings interessant zu sehen das sich die Zahl der Jailbreaker auf irgendwas unter 18% beläuft.
Von Fragmentation im Sinne von Android kann man hier fast nicht sprechen.
Wenn man bedenkt das die relativ konstanten (leicht rückläufigen) ~19% von iOS4 einfach auf ältere iDevices welche nicht auf 5.x updaten können kommen ist das kein Drama. Es gibt auch wirklich sehr wenige Apps die eine Version verlangen die >5.x ist. Mir fallen da spontan nur die iWork Apps ein.
Der Unterschied von 5.0 auf 5.1 ist auch eher gering. Sicher nicht zu vergleichen mit Android 2.3/2.4 auf 4.0.
Und wenn man sich dann anschaut dass innerhalb von nur 2 Wochen 76% der Updatefähigen Geräte mit der neuesten Version laufen, dann ist das eine mehr als vorbildliche Quote. Ich wüsste nicht welches andere System so etwas vorweisen kann.
Als Gegenbeispiel: Für mein Transformer wurde ursprünglich angekündigt das Update auf 4.0 würde im Januar kommen, ein Zeitpunkt der auch nicht mal in der Nähe des offiziellen Releases der Version lag. Anfang März war es dann endlich soweit, nach 2-maligem Verschieben des Roll-Outs. Und da reden wir von Asus, der so ziemlich vorbildlichste Hersteller der Android Gilde was Updates angeht.
Ich update meine iDevices immer sofort und OTA. Durch diese Funktion ist es logisch, das es immer mehr und vorallem schneller updaten, da keine Verbindung zu iTunes nötig ist. Zudem dauer es mit der ganzen Syncro und den Backups auch deutlich länger.
Da ich ein Gegner von Jailbreaks bin, habe ich quasi keine Einschränkungen, was ein Grund dafür ist, kein JB aufzuspielen. Bislang hat mich noch kein Feature aus den Socken gehauen, das ich nur mit einem JB nutzen kann. Ich glaube, das die Produktivität eines iDevices von Grund auf schon sehr hoch ist. Von Geschwindigkeitsverlust und Bugs mal ganz abgesehen. die durch ein JB auftreten können.
Süß, Produktivität und standard iOS….
Ich hab mangels verfügbarem Jailbreak von iOS 5.1 immer noch 5.0.1 am Start.
Der konstante Verbleib von iOS 3 liegt vermutlich an der der Benutzung von älteren Modellen des iPod Touch.
Bei iOS 4 würde ich, auch weil der Anteil leicht zurückgeht, zusätzlich noch die Unkenntnis einiger iPhone Besitzer anmerken, die sich nicht sonderlich mit den Besonderheiten eines Smartphones ((Synchronisation von) Apps + Multimedia) befassen / auskennen, es daher nur selten an den PC/Mac anschließen und somit auch nicht durch iTunes erfahren, dass ein neues iOS Update verfügbar ist.
Seitdem mit iOS5 auch OTA Updates (ohne zwischengeschalteten Rechner) möglich sind,
wird man ja schon direkt auf dem “Fallobst” per Push-Meldung und Badge auf neue Updates aufmerksam gemacht.