
Gestern hatte ich hier noch darüber berichtet, dass es in Europa zu einem frühzeitigen, versehentlichen Start von iTunes Match gekommen ist. Einige Nutzer hatten die Möglichkeit erhalten, den neuen Dienst von Apple zu abonnieren, erhielten aber ein paar Tage später von Apple eine Benachrichtigung, dass dies ein Versehen war und bekamen ihr Geld zurück. Natürlich war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass selbst wenn es ein Versehen war, es dennoch vom baldigen Start von iTunes Match in Europa kündet.
Wer heute iTunes schon geöffnet hat, wird sehen, dass diese Vermutung richtig war. iTunes Match ist nun offiziell in der deutschen Version von iTunes als Menüpunkt verfügbar und kann zu einem Preis von 24,99 € pro Jahr abonniert werden. Für all diejenigen, die nicht wissen, was iTunes Match überhaupt ist, seien hier die wesentlichen Funktionen kurz zusammengefasst: der Dienst durchsucht eure lokale Musikbibliothek und stellt fest, welche Musikdateien nicht über iTunes bezogen wurden. Bezahlt ihr nun die 24,99 €, so könnt ihr diese alle über iTunes als AAC-Datei mit 256 KBit/s herunterladen. Der Clou an der Sache ist, dass diese danach auch in der iCloud für all eure iOS-Devices zur Verfügung stehen. Der kostenlose iCloud-Speicher von 5 GB wird davon übrigens nicht beansprucht.
Ich selbst konnte iTunes Match bislang noch nicht ausprobieren und bin gespannt, wie eure ersten Erfahrungen mit dem neuen Dienst sind. Mit 24,99 € pro Jahr wird man aber mit Sicherheit nicht viel falsch machen können.


















Wenn das nur mit Musik geht, die über iTunes geladen wurde, würde ich behaupten, das sich der Erfolg in Grenzen halten wird. Wenn man jetzt viel Musik auf anderem legalem oder auch illigalem Weg beschafft hat oder man eine Privatkopie seiner CD auf seinem iDevice haben möchte, hat der Dienst in meinen Augen nur eine geringe Verwendbarkeit.
Du hast das denke ich falsch verstanden. iTunes Match zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es eben Musik, die man NICHT über iTunes geladen hat, aus dem iTunes Store bezieht.
Grüße Frank