
Die auf Ubuntu beruhende Linux-Distribution „Linux Mint” gibt es ab sofort in der Version 7. Neben vielen grafischen Änderungen und halten auch diverse neue Funktionen Einzug in Mint. Das Ziel der Entwickler ist klar definiert: Mint soll noch benutzerfreundlicher als Ubuntu sein.
Die neue Version 7 hört auf den Codenamen Gloria und setzt neben dem Kernel 2.6.28 auf Gnome 2.26. Zusätzlich ist ein bereits installierter Firefox mit Moonlight-Plugin vorhanden. Auf der Webseite zur Distribution sind neben vielen Screenshots von Neuerungen auch mehrere Videos zu sehen, die Mint 7 im Einsatz zeigen.
Die neue Version ist in zwei Varianten erhältlich. In der normalen Ausführung bietet das System viele vorinstallierte Codecs zur Widergabe von Multimedia-Inhalten und diverse Applikationen. Die so genannte Universal-Variante wurde von allen problematischen Inhalten befreit und richtet sich damit vor allem an internationale Nutzer. Problematischer Inhalt meint in diesem Fall Programme, die Patente verletzen könnten. Diese Programme können allerdings nachträglich komfortabel heruntergeladen und installiert werden. Beide Varianten bieten verschiedene Sprachpakete zur Auswahl und sind somit leicht an die jeweilige Sprache anpassbar.
CD- bzw. DVD-Images können über die Webseite der Distribution ab sofort heruntergeladen werden.

















Lohnt sich denn wohl ein Umstieg von einem “normalen” Ubuntu auf Mint?
Das kann ich nicht genau sagen! Ich gehe mal davon aus, dass wer Ubuntu nutzt sein System vollständig eingerichtet hat. Wer allerdings neu einsteigt, sollte sich Mint unbedingt mal anschauen!