LongURL hilft bei unbekannten Kurz-URLs

longurl

Mit der immer größeren Beliebtheit von Twitter sind auch die Dienste für Kurz-URLs wieder jedem präsent. Ob TinyURL, bit.ly oder is.gd - fast jedem sind Kurz-URLs schon untergekommen. Das große Problem bei allen Anbietern: Was steckt hinter der verkürzten URL? Diese Fragestellung wird immer mehr zum Thema, da Twitter verstärkt mit Malware-Problemen zu tun hat. Als Gegenmaßnahme zum automatischen Erkennen der Malware in Twitter-Links schickt Kaspersky den Krab Krawler ins Rennen.

Der seit August 2009 aktivierte Scanner hat mittlerweile rund 30 Millionen Kurz-URLs gescannt; mit erschreckenden Resultaten. Auf Twitter werden täglich 500.000 URLs veröffentlicht und eine von 500 URLs führt zu Malware.

Hier die prozentuale Verteilung der Malware als Grafik aufbereitet:

malware-kaspersky
Die komplette Präsentation von Kasperksy ist HIER (PDF) zu finden.

Wie kann ich mich nun als Benutzer gegen einen Falsch-Klick wehren? Twitter selbst nutzt die Safe Browsing API von Google. Dies hat zur Folge, dass Firefox- und Chrome-Nutzer vor gefährlichen Links gewarnt werden. Leider funktioniert dieser Schutz nur bei dem Twitter-Standard-Verkürzer bit.ly. Wer hier nun auf Nummer sicher gehen will, sollte sich die Seite LongURL.org anschauen. Hier lassen sich beliebige Kurz-URLs (mittlerweile 208 Kurz-URL Services) wieder in ihren Ursprung rekonvertieren:

longurl-beispiel

Noch einfacher als auf die Webseite zu gehen ist es allerdings, für Firefox-Nutzer, die entsprechende Extension zu installieren, die einem direkt beim Herüberfahren eines entsprechenden Links das eigentliche Ziel anzeigt. Gleiches gibt es auch zur Implementierung in Greasemonkey. Alle angebotenen Tools findet ihr hier: http://longurl.org/tools

longurl-extension

In diesem Sinne: Augen auf beim Kurz-URL-Klick!

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