Microsoft Pink – It’s time to share!

project pink - turtle

Microsoft hatte an amerikanische Journalisten mysteriöse Einladungen verschickt. Nun ist klar, dass es sich bei diesem Event um die Vorstellung von hauseigenen Handys handelt. Unter dem Pseudonym „Project Pink“ entwickelt, und höchstwahrscheinlich für die Nutzung von sozialen Netzwerken ausgelegt, darf man gespannt sein, was uns so „pinkes“ erwarten wird.

Microsoft bietet eigens für dieses Smartphone Release einen Live Webcast an. Mit dem Slogan „We’re for sharing“ wird von den Redmondern eine klare Richtung gesetzt. Während die ursprüngliche Einladung noch den Titel „It’s time to share“ trug, lautet die Message nun „Make Your Network More Social.“

Ob die neuen Handys, mit den Namen „Pure“ und „Turtle“, von Microsoft mit dem mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 laufen werden, oder ein anderes System zum Einsatz kommt, steht ebenfalls noch nicht fest. Da Windows Phone 7 erst in der 2. Hälfte diesen Jahres erscheinen soll, ist der Einsatz dieses Betriebssystems aber eher unwahrscheinlich. Auch die Hardware der abgebildeten Geräte, die angeblich von Sharp produziert werden sollen, entspricht nicht den Vorgaben für das Betriebssystem. Welche Dienste die neuen Handys unterstützen werden, kann auch noch nicht beantwortet werden. Aber als ziemlich sicher kann man Facebook und Twitter ansehen. Beide Dienste sind so populär, dass Microsoft fast schon gezwungen ist, sie zu unterstützen. Spannend ist auch die Frage nach Mail, Push-To-Talk und SMS. Wobei letzteres mit höchster Wahrscheinlichkeit seinen Einzug finden wird.

Ein paar Eindrücke von einem der Pink Smartphones:

YouTube Preview Image

Ob und wann die Geräte in Europa aufschlagen werden, steht noch nicht fest. Es ist ohnehin fraglich, ob sie überhaupt den Sprung über den großen Teich machen werden. Es gibt bereits Berichte, dass Microsoft in den USA in Verhandlungen mit dem Mobilfunkprovider Verizon steht. Sollten sich diese Berichte bestätigen, wird es eher unwahrscheinlich sein, dass auch Europäer „pink“ telefonieren werden. Verizon nutzt für sein Mobilfunknetz den Standart CDMA-2000, der in Europa nicht vorhanden ist. Ein weiterer Hinweis auf die Nicht-Einführung dieser Telefone ist der bereits im letzten Jahr abgeschaltete Sidekick-Dienst, der in Amerika ziemlich beliebt ist, hier aber kaum Erfolg hatte. Jetzt kann man nur noch hoffen das diese Handys in den USA erfolgreicher werden als Microsofts Musikplayer Zune, der es übrigens auch noch nicht nach Europa geschafft hat.

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