Microsofts Security Essentials hat kein Interesse an Updates

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Ende September habe ich zu den Security Essentials von Microsoft folgendes geschrieben:

Über die zeitnahe Aktualisierung von Virensignaturen und der schnellen Erkennung neuer Viren mache ich mir bei diesem Produkt keine Gedanken, da Microsoft es sich nicht leisten kann verspätete Pattern-Updates für ein Produkt auszuliefern, das sich etablieren soll.

Heute muss ich diese These (leider) widerrufen. Ein Bericht auf heise Security zeigt auf, dass der Virenscanner unter bestimmten Umständen seine Virensignaturen nicht aktualisiert, obwohl diese aktuell auf dem Microsoft-Servern zur Verfügung gestellt werden. In diesem Fall kann es sein, dass bis zu sieben Tage keine Updates abgerufen werden, weil der Virenscanner sich zufrieden gibt, wenn die Virensignaturen nicht älter als sieben Tage sind. Da der Virenscanner scheinbar keine feste Zeiten zum Update der Virensignaturen hat und es nun versäumt die aktuellen Signaturen von den Update-Servern abzuholen ist guter Rat teuer.

Ich bin gespannt wie schnell Microsoft hier reagieren wird, um sein Produkt entsprechend anzupassen. Ich war zugegebenermaßen etwas fassungslos als ich diesen Artikel gelesen habe. Das regelmäßige Update der Virensignaturen erfordert nun wirklich keine hoch anspruchsvolle technische Umsetzung.

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1 Kommentar

  1. [...] nicht ganz so reibungslos funktioniert, wie Microsoft sich das vielleicht gedacht hat (wir berichteten), haben sich findige Nutzer über einen Lösungsansatz Gedanken [...]

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