
Regionale soziale Netzwerke, die sich zudem mobil und auf dem eigenen Handy steuern lassen, könnten das neue heiße Ding im Netz werden. Die Berliner Aka-Aki zeigen schon mal, wo die Reise auf dem noch ungesättigten Markt hinführen könnte.
Wie bei den herkömmlichen sozialen Netzwerken legt man sich als User zunächst ein eigenes Profil an, auf dem man seine einzelnen Interessengebiete vermerkt. Die Anwendung zeigt einem dann im Alltag an, wer sich gerade in der räumlichen Nähe befindet und sich bspw. auch für die Musik von Mark Medlock begeistern kann ; ). Schon mal ein hervorragendes Einstiegsthema sollte man jemand Nettes entdeckt haben. Ein künstliches Gesprächsthema, das man sich erst mal krampfhaft aus der Nase ziehen muss, gehört damit der Vergangenheit an. Ferner zeigt einem das Tool auch an, wie oft man bereits einem Aka-Aki Anwender über den Weg gelaufen ist. Aka-Aki ist dabei für die ganze Bandbreite der Smartphones anwendbar. Sollte man das kostenlose Programm ausprobieren, so muss man sich lediglich das Handyprogramm installieren. Das unten aufgeführte Video zeigt anschaulich, was mit Aki-Aka alles so möglich ist.
Allein schon aus Lokalpatriotismus finde ich es schön zu hören, dass sich ein Berliner Start-up Unternehmen an das Thema der regionalen sozialen Netzwerke getraut hat. Die Mobilität der Anwendung und die Möglichkeit relativ unkompliziert in eine „echte (offline)“ Kommunikation einzutreten, finde ich spannend. In diesem Jahr durfte man sich über zwei Webby Awards freuen, die eine Art Oscars der Internetbranche darstellen. Auf diesen Lorbeeren sollten sich die Community Experten aber nicht ausruhen. Die Gefahren sind nämlich allgegenwärtig. Neben Konkurrenten wie Gowalla und Foursquare plant auch Facebook in das Thema der regionalen Netzwerke einzusteigen. Die Benutzerzahlen sind zudem auch noch nicht wirklich berauschend. Nach eigenen Angaben kann das Berliner Aka-Aki-Projekt 350.000 Nutzer aufweisen. Wie viele Nutzer aber wirklich als aktive User in Erscheinung treten, wird dabei aber nicht verraten. Mir ist niemand in meinem Freundes- und Bekanntenkreis bekannt, der sich auf Aka-Aki rumtreibt. Vertraut man zudem einigen Kommentaren, so haben es viele Nutzer von Aka-Aki eher auf spontane erotische Stelldicheins abgesehen. Hier wartet jedenfalls noch viel Arbeit auf die Betreiber, um die Plattform zu etablieren.


















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