Motorola erreicht Verkaufsverbot gegen Apple in Deutschland

Da hat Apple aber ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art bekommen. Nachdem Motorola durch ein Versäumnisurteil bereits ein Verkaufsverbot gegen Apple Inc. erzielen konnte, scheint jetzt ein Urteil gefallen zu sein, das sogar deutsche Kunden direkt beeinflusst.

Grund hierfür ist, dass man mit “Apple Sales International” – gegen die das Urteil gesprochen wurde – nun  auch direkt Verantwortliche für den deutschen Markt erreicht hat. Gegenstand ist eine Technologie, für die Motorola die Patente innehält. Diese ist der Grundstock für den GPRS Datenstandard. Apple nutzt diese Technologie, ohne die dafür anfallenden Lizenzgebühren an Motorola zu zahlen.

Anders als beim Urteil gegen Apple Inc. reagierten die Verantwortlichen diesmal auch direkt und kündigten an, einen Widerspruch gegen dieses Urteil zu erwirken. Auch auf den wichtigen Vorweihnachtsverkauf solle sich dieses Urteil nicht auswirken. Motorola, die mit dem Jahreswechsel wohl endgültig zu Google gehören, hat nun alle Karten in der Hand.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass Apple einen kleinen Denkzettel verdient hat, nachdem sie unter anderem Samsung im vergangenen Jahr so zugesetzt haben, halte ich von Verkaufsverboten auch im Fall Apple nichts. Betraft werden nämlich am Schluss nur die Kunden. Wichtiger wäre auch hier eine schnelle Einigung, mit der alle leben können. Wann nun das Urteil gegen Apple vollstreckt wird, bleibt abzuwarten, auch welche Auswirkungen es letztendlich für uns haben wird.

Ähnliche Beiträge:

TAGS:  , ,

2 Kommentare

  1. Hoffentlich einigen die sich schnell… Weihnachten ohne Apple? Neeein :D

  2. [...] Mannheim den Kürzeren gezogen. Wie ihr vielleicht wisst, begann die Auseinandersetzung mit Motorola bereits vor Weihnachten. Es gab ein Versäumnis-Urteil, einen Widerspruch und alles was dazu gehört. Jetzt hat das [...]

Schreibe einen neuen Kommentar