Die Musikbranche tut sich offenbar weiterhin schwer, Geld im Internet zu verdienen. Wie bekannt wurde sind einige US-Musikfirmen offenbar unzufrieden mit den Umsätzen, die sie über Mypsace Music erwirtschaften. Im September 2008 war der Dienst gestartet und wurde mit vielen Vorschusslorbeeren überhäuft. Der Ansatz, Social Network und Musikdienst zusammen zu bringen, liegt schließlich sehr nahe.
Der Grund für die Unzufriedenheit wird darin Vermutet, dass die Labels unterschiedliche Verträge mit MySpace haben. So mutmaßte die Seite TechCrunch, dass Warner möglicherweise nur an den Werbeeinnahmen beteiligt wird und keinen festen Betrag pro Stream erhält. Die Werbeeinnahmen haben sich allerdings nicht so entwickelt, wie erwartet wurde. Dabei hatte der Dienst so vielversprechend gestartet. Bereits nach ein paar Tagen wurde von MySpace vermeldet, dass eine Milliarde Songs gestreamt wurden. Angeblich hat die Musikbranche recht wenig von diesen beeindruckenden Zahlen und fordert eine bessere Einbindung in MySpace. Bisher waren MySpace und MySpace Music zwei unterschiedliche welten. Ich glaube, dass die Verknüpfung von Sozialen Netzwerken und Musikdiensten ein guter Ansatz ist. Jedoch sollte man vorsichtig sein und nicht Werbeeinnahmen als Standbein heranziehen. Schade wäre, wenn große Labels bei MySpace Music aussteigen. Darunter würde die Vielfalt leiden.
Link: MySpace Music


















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