Nein, die Verfügbarkeit von Google Maps und die Akzeptanz von iOS 6 haben nichts miteinander zu tun

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Es ist doch so: als iOS 6 veröffentlicht wurde und damit Apple Maps die Bühne betrat, war die Enttäuschung riesig. Während die grafischen Qualitäten von Apple Maps unbestritten sind, lassen die Kartendaten leider noch immer zu wünschen übrig. Die offizielle Google Maps-App war kurz nach der Veröffentlich des Updates ebenfalls noch nicht im App Store verfügbar. Die Konsequenz: einige Nutzer dachten darüber nach, iOS 6 nicht zu installieren und bei iOS 5 zu verweilen. Persönlich kenne ich allerdings niemanden, den Apple Maps dann letztendlich tatsächlich davon abgehalten hat, iOS 6 zu installieren.

Und dann kam in dieser Woche, kurz nach der Veröffentlichung von Google Maps, plötzlich diese Meldung: “Apple Maps was so bad that people refused to upgrade to iOS 6 until they could get Google Maps, says data from massive mobile ad exchange MoPub.” Um ganze 29 Prozent soll die iOS 6-Nutzerbasis demzufolge nach dem Release  von Google Maps gestiegen sein.

Im Ernst jetzt? Nein… Wie das iPhoneBlog richtig anmerkt, hat der plötzliche Anstieg der iOS 6-Nutzerzahlen nichts mit Google Maps zu tun, sondern mit dem Verkaufsstart des iPhone 5 in China. Aber so etwas kann man ja mal übersehen… ;)

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1 Kommentar

  1. Es wird wohl eine Mischung aus beidem sein. Ich selbst habe z.B. mit dem Update gewartet. Die Behauptung, es gäbe keinen Zusammenhang (Überschrift), ist kaum haltbar.

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