Neue Apple MacBook Pro-Modelle kommen Anfang März, MacBook Air im Juni mit 3G [Gerücht] [UPDATE2]

Es wird schon seit ein paar Wochen gemunkelt, dass aktualisierte MacBook Pro-Notebooks im März erscheinen werden. Davon ist immer noch die Rede, sie sollen sogar ein paar Tage früher vorgestellt werden, als bisher vermutet. Nach Informationen, die AppleInsider zugespielt wurden, ist mit einem Verkaufsstart von Anfang März zu rechnen. Die Verwendung der neuen Sandy Bridge-Prozessoren soll nur eines der Highlights sein.

Bereits vor ein paar Tagen machte der 1. März als Verkaufsstart die Runde, als der Blogger Kenneth Lund aus zuverlässiger Quelle erfahren haben will, dass die neuen MacBook Pro-Modelle ab Anfang März in den Ladenregalen stehen werden. Da der 1. März in diesem Jahr auf einen Dienstag fällt, und Apple bekanntlich Dienstage gerne für Produktvorstellungen nutzt, könnte in der Tat etwas dran sein. Offenbar hat der Designfehler der Intel-Prozessoren die Produktion der Apple-Notebooks nur leicht ausgebremst.

Wie erwähnt, hat Apple mit dem Update seiner Notebook-Reihe vermutlich mehr im Sinn, als nur die Prozessoren zu aktualisieren. AppleInsider will erfahren haben, dass die neuen Modelle sich an den im Oktober vorgestellten MacBook Air-Modellen Ansatzweise orientieren werden. Das könnte bedeuten, dass anstelle einer Festplatte mit beweglichen Teilen ein SDD-Drive Verwendung finden könnte, um die Bootzeiten zu verkürzen sowie die Instant-On-Funktion zu integrieren. Neben der Verwendung von SSD-Flashspeichern könnte Apples Ziel sein, sich von optischen Laufwerken zu verabschieden. Damit ließe sich die Baugröße drastisch reduzieren. Und um ehrlich zu sein: Wer nutzt heutzutage noch CDs oder DVDs?

Einige weitere Attribute dieses leichteren Modells sollen laut das Blogs Mactrast übernommen werden. Beim Gewicht, einem der Schwachpunkte der MacBook Pros, sollen mithilfe eines neuen Materials bis zu 20 Prozent eingespart werden. Die Rede ist vom so genannten Liquid Metal, einer Legierung, dessen Verwendungsrechte sich Apple im letzten Jahr sich gesichert hat. Das kleine MacBook Pro könnte so statt 2,04kg in etwa 1,6kg wiegen-

Um das Paket abzurunden, wird Apple alles daran setzen auch die Akkulaufzeit zu erhöhen. Trotz höherer Leistung könnten die Apple-Notebooks mit vollem Akku bis zu 12 Stunden von der Steckdose getrennt sein. Es ist zu hoffen, dass Apple ein rundes Paket schnürt – ich liebäugele bereits seit Längerem mit einem neuen MacBook. Eigentlich sollte es das MacBook Air werden, da mir die aktuellen Pro-Modelle einfach zu schwer sind, doch falls Apple ein wenig am Gewicht feilen würde, könnte es doch auch eines der im März kommenden Notebooks werden.

Das Vorbild der kommenden MacBook Pro-Generation, das MacBook Air, ist ein Verkaufsschlager – es ist handlich, leicht und sofort an (Instant-On), wenn man es benötigt. Zwar hat es noch die aktuelle Prozessorarchitektur verbaut, dennoch liegen die Verkaufszahlen bereits sechs Monate nach Verkaufsstart bei etwa der Hälfte der MacBook Pros. Im Juni wird sich die Anzahl der Verkäufe vermutlich noch steigern, da mit einem Update der Air-Modelle zu rechnen ist. Die Sandy-Bridge-Prozessoren sollen auch in die kleinen, leichten Modelle verbaut werden. Vermutlich werden sich durch die LiquidMetal-Technologie noch leichter. Zudem gibt es Gerüchte, dass ein 3G/UMTS-Modem integriert wird, was eine äußerst praktische Sache wäre.

Lassen wir uns überraschen, was die nächsten Monate so bringen. Und was ist überhaupt mit dem iPad 2?

UPDATE: Auf Intels neuer Werbung könnte das neue MacBook Pro zu sehen sein. Von Silber auf Anthrazit, warum nicht? LiquidMetal ist dunkler als Alu. [via 9to5Mac]

UPDATE 2, 19.02.2011: Es gibt Neuigkeiten über den Termin des Verkaufsstarts der neuen MacBook Pro-Modelle. Aus verschiedenen unabhängigen Quellen wird berichtet, dass sie bereits am 24. Februar verfügbar sein sollen. Selbst die Modellnummern der 13- bis 17-Zoll-Modelle sind bereits bekannt: MC720, MC721, MC723, MC724, and MC725.

Am kommenden Donnerstag werden wir sehen, ob Intel (Bild siehe oben) wirklich das neue MBP-Modell für seine Werbung verwendet hat. Ich empfehle auf jeden Fall, mit dem Kauf eines MacBook Pros bis Ende nächster Woche zu warten. [via Macstories und Macrumors]

We’ve since heard reliable confirmation that this information is accurate and that the expected release date is next Thursday, February 24th. The move would be a bit unusual for Apple to launch new machines on a Thursday. So, if you are about to buy a new MacBook Pro, wait until next week.

[via AppleInsider]

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12 Kommentare

  1. ganz toll! die sollen lieber mal schauen das sie das iOS 4.3 fertig entwickeln und das dann mal zum download freigeben! iOS 4.3 ist schon längst überfällig!

  2. Denkst du wirklich, dass die Leute, die an iOS 4.3 entwickeln, auch für die Macbooks zuständig sind?

    1. ne das denke ich natürlich nicht :D trotzdem ist das neue ios überfällig, das alte bugt! aber weiß schon der psot gehört hier nicht hin :D

  3. Was wäre denn noch der Unterschied zwischen dem MacBook Pro und dem MacBook Air, wenn SSD verbaut wird, das optische Laufwerk gestrichen wird und das Gewicht reduziert wird?

  4. Neben Gewicht und Form ist ein wichtiger Unterschied die Performance. Das Air scheint einem zwar um einiges schneller als ein Pro, das liegt aber an der SSD. Geschwindigkeit und Leistung sind zwei unterschiedliche Dinge. Somit wäre dann das Pro eigentlich ein Air Pro. Auf Dauer kann ich mir gut vorstellen, dass das Air zum Standard Macbook wird.

  5. Wenn das Gewicht aber nur durch die Form bestimmt wird (plus allenfalls ein kleines UMTS-Modul), dann ist das kein Grund mehr, zwei separate Linien zu fahren.

    Kann mir auch vorstellen, dass mit dem Verschwinden von CDs/DVDs der Ansturm auf MacBook Airs massiv zunehmen wird … aber dennoch: um überhaupt noch die klassischen MacBook Pros weiterzuführen, müssen die schon deutliche Unterschiede bzw “USPs” haben (auch für Normalos – also “Sandy Bridge” wird den meisten nichts sagen). Ein UMTS-Modul ist zwar super-cool, aber ehrlich gesagt muss das längst auch in der Air-Reihe verbaut werden – gerade für handliche “Netbooks” wäre sowas zwingend.

  6. “Wer nutzt heutzutage noch CDs oder DVDs?” – Also, ganz ehrlich: Ich hätte mir schon längst ein Air geholt, habe es aber extra nicht getan, weil ich auf “frische” Pro-Modelle warten wollte – eben WEGEN dem optischen Laufwerk! Wenn sie jetzt die optischen Laufwerke bei den Pros abschaffen, kaufe ich mir doch lieber ein Thinkpad. Ist zwar Windoof, aber das ist mir dann auch egal. :-/

    1. Nun,es sind ja erstmal nur Gerüchte. Es ist auch möglich, das Apple weiterhin optische Laufwerke verbaut. Beobachtet man aber die Entwicklungen mit dem Mac App Store und dergleichen, bewegt sich alles in ein Richtung – hin zur CD/DVD-freien Zone. Selbst das Betriebssystem hat Apple, zumindest beim Air, auf einen USB-Stick gepackt.

  7. [...] Was wird sonst neu sein? Das übliche: Prozessoren schneller, Speicher größer. Erwähnenswert wäre noch, dass das Trackpad noch größer werden soll und aus Glas sein wird, damit es sich ähnlich handschmeichlerisch anfühlt wie die Oberfläche eines iPhone. Bis die ersten Geräte der Öffentlichkeit vorgestellt werden und offizielle Spezifikationen herauskommen, dauert es aber noch. Wer auf dem Laufenden bleiben will, folgt uns einfach bei Twitter oder Facebook. [...]

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