Die Kollegen vom Computerportal Gizmodo.de hatten die Gelegenheit das Palm Pre Smartphone eingehend zu testen. Bekanntlich wird das Palm Pre als letzte Überlebenschance für den angeschlagenen Hersteller Palm gehandelt.
Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Die Software des Palm Pre konnte im Test durchweg überzeugen. Großes Plus: sie ist durchdacht und bietet intelligente Funktionen. Mängel weist hingegen die Hardware auf. So hatte das Testgerät eine scharfe Kante und einen schwergängigen Akkudeckel.
Nach Meinung der Tester hat Palms neues Flagschiff interessante Neuerungen die Android oder gar das iPhone schlagen können. So funktioniert zum Beispiel Google Maps besser als auf dem iPhone. Auch Doc View und das Öffnen von PDF-Dateien sollen ohne Probleme funktionieren. Bemängelt wird das Fehlen einer Stopp- und Weltzeit-Uhr. Die Foto-Funktion funktioniert soll der des iPhones ebenbürtig sein und kann Problemlos Fotos zu Facebook hochladen. Der Webbrowser basiert auf Webkit und ist somit ziemlich identisch zum iPhone-Browser.
Letzter zu bemängelnder Punkt ist die Tastatur. Das Tippen soll relativ schwer sein, da auf dem Pre keine Autovervollständigung vorhanden ist und die Tasten rund 30% kleiner als die virtuellen Keys auf dem iPhone sind.Ob das Palm Pre ein Markterfolg wird ist für den Hersteller sehr wichtig. Allgemein wird das neue Smartphone als Palms letzte Überlebenschance gehandelt. Stand Palm doch schon vor der Pleite und konnte nur durch einen Investor gerettet werden.
Mit Spannung darf also abgewartet werden, wie das Gerät angenommen werden wird. Für mich ist ein Smartphone jedoch nichts. Die meisten Geräte sind mir einfach zu groß. Die Funktionen hingegen sind allgemein sehr interessant.
Den ausführlichen Test mit Video findet man hier.




webOS scheint echt was herzumachen, aber ich glaube kaum das das Palm Pre ein Erfolg wird.
Lassen wir uns überraschen wenn dann im Dezember das Palm Pre in Deutschland erscheint.